Die Eine Welt Initiative Lauffen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Maßnahmen fördert, die eine wirksame Hilfe für die Bevölkerung in den Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ bedeuten. Die Zusammenhänge zwischen unserem Reichtum und der Armut in den Ländern des Südens machen uns betroffen. Mit unseren Aktivitäten bemühen wir uns um Frieden und Gerechtigkeit für alle in der einen Welt. Wir wollen über unseren eigenen Tellerrand hinausschauen und durch vielfältige Aktionen sowie eine breite Öffentlichkeitsarbeit unsere Anliegen weitertragen. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist der Verkauf fair gehandelter Waren. Neue ehrenamtliche LadenmitarbeiterInnen sind herzlich willkommen!
E-Mail: eine-welt@lauffen.de
Internet: www.eine-welt-lauffen.de
Gründungsdatum: 1995
Erster Vorsitzender:
Bärbel Wein
Köpferweg 13
74348 Lauffen a.N.
Tel.: 07133 / 15 51 7
Fax: 07133/965961
E-Mail: baerbel.wein@lauffen.de
weitere Adressen:
Eine-Welt-Laden,
Körnerstr. 2/1,
74348 Lauffen,
Telefon Laden: 07133/200109;
Eine-Welt-Laden
Körnerstr. 2/1, Lauffen
Telefon 07133 / 20 01 09
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9 - 12.30 Uhr
Mo - Fr 14.30 - 18 Uhr
Samstag 9.30 - 13 Uhr
In großzügigen, hellen Räumen präsentieren wir ein breites Sortiment fair gehandelter Waren. Attraktives Kunsthandwerk und ein hochwertiges Lebensmittelsortiment lassen kaum Wünsche offen. Sollten Sie darüber hinaus etwas Spezielles suchen, erfüllen wir Ihre Sonderwünsche im Rahmen unserer Möglichkeiten natürlich sehr gerne. Überzeugen Sie sich: Wir sind anders als andere und unsere Produkte erzählen Geschichten.
Neu im Sortiment!

Handtücher, Badetücher, Gästetücher und Duschvorleger aus fair gehandelter Bio-Baumwolle in anthrazit oder weiß (Foto: Fairtrade Center Breisgau)
Termine:
Nächstes Infotreffen für MitarbeiterInnen und Interessierte:
Montag, 21.05.2012, 20 Uhr, alte Lateinschule
Essen schafft Gemeinsamkeit - Aktionstag der LandFrauen
Samstag, 16.06.2012
Führungen zu jeder halben Stunde
10.30 - 12.00 Uhr Kornhof Buyer (Legehennen)
Im Schleifweg 40/1, Brackenheim-Botenheim
13.30 - 15.00 Uhr Erdbeerbetrieb Familie Alt
Weinbergstraße 38, Nordheim-Nordhausen
14.00 - 15.30 Uhr Putenhaltung Familie Döbler
Vollmerstraße 10, Brackenheim
16.00 - 17.30 Uhr Benzbachhof Familie Harsch (Milchvieh)
Aussiedlerhof Pfaffenhofen, Richtung Wildgehege
Verköstigung an der großen Tafel
durch die LandFrauen aus allen 15 Ortsvereinen des Bezirks Zabergäu im Kreisverband Heilbronn
12.00 - 16.00 Uhr Mönchsberghof Familie Schneider
Aussiedlerhof Brackenheim-Dürrenzimmern (1. Hof Richtung Neipperg)
Italienische Nacht in Lauffen:
Samstag, 30. Juni 2012
Vormittags haben wir ganz normal geöffnet, abends sind wir zusätzlich ab 18 Uhr bis ca. 22 Uhr für Sie da.
Regionaltag 2012 in Lauffen "Festival der Vielfalt":
Sonntag, 01. Juli 2012 mit verkaufsoffenem Sonntag
Lust auf Ehrenamt?
Die Eine Welt Initiative Lauffen e.V., Trägerverein des Eine-Welt-Ladens, freut sich auf weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wir bieten zwar keine Bezahlung, dafür aber eine Tätigkeit mit Sinn und Substanz in unserem Ladengeschäft oder bei der Vereinsarbeit. Nach einer gründlichen Einarbeitung bestimmen Sie selbst, welchen zeitlichen Einsatz Sie leisten möchten (monatlich 3,5 Stunden ist unsere Mindestanforderung für die Mitarbeit im Laden).
Wenn Sie Lust haben, bei uns mitzumachen, melden Sie sich bitte bei Bärbel Wein (07133/15517) oder Susanne Maier (07133/16872)
Dafür stehen wir:
Fairer Handel, wie ihn die Weltläden verstehen, strebt eine gleichberechtigte Partnerschaft des Nordens mit dem Süden an. Die Basis dafür bietet die sogenannte Konvention der Weltläden. Sie enthält sechs Grundkriterien, die auf alle wesentlichen Akteure im Fairen Handel Anwendung finden:
- ProduzentInnen
- Importeure
- Weltläden/Aktionsgruppen
Ihnen als Kunde garantieren wir, dass für unsere Partner und uns folgende Kriterien Grundlage unseres Handelns sind:
- Sozial- und Umweltverträglichkeit
- Transparenz
- demokratische Organisationsform
- Kontinuität
- not-for-profit-Charakter
- Information und Bildungsarbeit
- Regeln für Ergänzungsprodukte
Fairer Handel
"Der Faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (zusammen mit VerbraucherInnen) für die Unterstützung der ProdutzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels."
(Definition der internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels FLO, WFTO, NEWS!, und EFTA)
Der Ansatz des Fairen Handels
Die Ziele des Fairen Handels lassen sich in wenigen Stichworten umreißen. Dies sind:
- Armutsbekämpfung/Verbesserung des Lebensstandards durch Hilfe zur Selbsthilfe
- Weltmarktintegration der Dritten Welt und dort vor allem benachteiligter Gruppen, wie z.B. Frauen oder Indigener
- Einbringung von sozialen und ökologischen Standards in die Welthandelsordnung, also beispielsweise Schutz von Kindern, Schutz der Menschenrechte durch die Stärkung sozialer Gerechtigkeit, umweltfreundlicher Produktionsweisen und wirtschaftlicher Sicherheit
Der Faire Handel erhebt den Anspruch, eine Alternative zu konventionellen Handelsbeziehungen zu sein. Dies soll durch eine Reihe von Kriterien sichergestellt werden.
Auf der Seite der ProduzentInnen:
- Zahlung eines Fairen Preises, um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen
- Vorfinanzierung
- Ausschaltung des Zwischenhandels und der Spekulation
- langfristige Lieferbeziehungen, die Planungssicherheit ermöglichen
- Produkt und Qualitätsberatung
- Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards
Auf der Seite der KonsumentInnen:
- bewusstseinsbildende Kampagnen über die negativen Auswirkungen des internationalen Handels, so dass Kunden ihre Macht nutzen können
- Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
- kritische Thematisierung der Welthandelsbeziehungen zwischen Süd und Nord, um Veränderungen der Regeln des konventionellen Handels zu erreichen


