Das Hölderlinzimmer
Ein großes Profil des Dichters am Eingang zum Klosterhof weist auf die Ausstellung zu Leben und Werk Friedrich Hölderlins im Museum der Stadt Lauffen am Neckar hin.Das Hölderlinzimmer
...im Museum betreten die Besucher durch den „Kopf" des Dichters, einen vergrößerten Scherenschnitt, der ihn als Zwanzigjährigen abbildet.
Die Ausstellung ist konzipiert als Erkundungsplatz, der nach Interesse begangen und erforscht werden kann. Dazu gehören aktiv zu betätigende Teile: öffnen, herausnehmen, bedienen, aufschlagen. Aber natürlich auch sehen, lesen, hören.
Ein Panoramabild prägt den Blick ins Hölderlinzimmer. Sie lesen Informationen zu Leben und Werk und Briefzitate, hören Gedichte über ein interaktives Hörbuch, schauen in Schubladen, blättern in Büchern oder in den Bildern und Texten des Bildschirms, der auf Berührung reagiert.
Die Ausstellung ist konzipiert als Erkundungsplatz, der nach Interesse begangen und erforscht werden kann. Dazu gehören aktiv zu betätigende Teile: öffnen, herausnehmen, bedienen, aufschlagen. Aber natürlich auch sehen, lesen, hören.
Ein Panoramabild prägt den Blick ins Hölderlinzimmer. Sie lesen Informationen zu Leben und Werk und Briefzitate, hören Gedichte über ein interaktives Hörbuch, schauen in Schubladen, blättern in Büchern oder in den Bildern und Texten des Bildschirms, der auf Berührung reagiert.

Hyperions Schicksalslied:
Der Klosterhof
...in dem Friedrich Hölderlin die ersten vier Jahre seines Lebens verbrachte, ist in wenigen Resten erhalten. Teile des Kreuzganges wurden entlang der Straße in eine Mauer integriert. Die Klosterkirche, 1870 abgerissen, wurde 1923 wieder aufgebaut und beherbergt heute das Museum der Stadt Lauffen am Neckar. Ein paar Schritte die Straße aufwärts steht das erhaltene Wohnhaus der Familie Hölderlin (in Privatbesitz). Das Amtshaus, in dem die Familie hauptsächlich wohnte, besteht seit 1918 nicht mehr.Das reine Ideal alles Denkens und Tuns kann doch nur in seiner ganzen Vollständigkeit und Klarheit erkannt werden, wenn man durchs Labyrinth der Wissenschaften hindurchgedrungen und nun erst, nachdem man seine Heimat recht vermisst hat, im stillen Lande der Schönheit angekommen ist.
Hölderlin 1796



