Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 20.01.2019

Einsätze

Ergiebige Regenfälle haben dazu geführt, dass auch Flüsse und Bäche im Landkreis Heilbronn angestiegen sind. Nach dem am 13.01. der im Lauffener Hochwasser - Alarm- und Einsatzplan festgelegte Pegelstand am Neckar erreicht war, wurde dieser ab 22 Uhr in regelmäßigen Abständen abgefragt. Am 14.01. war der Wasserstand an Neckar und Zaber so hoch, dass die Dammstraße und ein Feldweg bei der Lauer Brücke für den Verkehr gesperrt werden mussten. Verschiedene Anwohner der betroffenen Bereiche, wurden durch die Feuerwehr gewarnt. Trotz eines Pegelhöchststand von rund 5,41 m, mussten außer der Straßensperrungen keine weiteren Maßnahmen getroffen werden. Im weiteren Verlauf des Tages konnte dann ein Rückgang des Wasserstandes beobachtet werden.Nach einem aufgelaufenen Alarm der Brandmeldeanlage in der städtischen Anschlussunterbringung B 80, wurde die FFL am 16.01. um 16.24 Uhr durch die ILS alarmiert. Bei der Erkundung im Gebäude konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Bei geöffnetem Küchenfenster und geöffneter Küchentüre, ist Rauch/Dampf bei der Speisenzubereitung in den Flur hinausgezogen und hat den Rauchmelder ausgelöst. Nach dem Rückstellen der Anlage konnte der einsatz beendet werden. Weil offensichtlich ein brennbarer Stoff in einen ordnungsgemäß zur Entsorgung bereitgestellten Restmülleimer eingeworfen wurde, kam es am 16.01. um 19.39 Uhr zu einem Mülleimerbrand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war das Müllgefäß so weit herunter gebrannt, dass eigentlich nur noch die Achse und die Reifen der Mülltonne übrig waren. Nach kurzen Nachlöscharbeiten konnten die Kräfte wieder einrücken. An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass glimmende Tabakwaren, noch heiße Asche, etc. nicht in den Müll entsorgt werden dürfen. Achten Sie vor der ordnungsgemäßen Entsorgung darauf, dass der Gegenstand gänzlich erkaltet ist und es nicht zu einer Entszündung des Mülls kommen kann. Bei einer nachweislich vorsätzlichen Entsorgung von glimmenden, brennenden oder heißen Gegenständen, die einen Brand auslösen, müssen sich die Verursacher darüber im Klaren sein, dass dise auch die Kosten eines Einsatzes tragen müssen. Weil sich eine Person in einer offensichtlich hilflosen Lage in einer Wohnung im 1.OG eines Mehrfamilienwohnhauses befand und der gerufen Rettungsdienst keinen Zugang zur Wohnung erlangen konnte, wurde die FFL am 17.01. um 09.43 Uhr zur Unterstützung nachgefordert.Über die Drehleiter konnte die FFL über ein gekipptes Fenster einen einfachen Zugang in die Wohnung der Person erlangen und dem Rettungdienst und der Polizei einen Zugang ermöglichen. Die Person konnte dann vom Rettungsdienst versorgt werden. Wie schon zwei Tage zuvor, sorgte auch im Fall der  Alarmierung am 18.01. um 17.44 Uhr wieder das Zusammenspiel von geöffneten Fenstern und der geöffneten Küchentüre bei einem Kochvorgang zur Auslösung der Brandmeldeanlage in der Lauffener Anschlussunterbringungsunterkunft.

Von der Feuerwehr erfolgte eine vorsorgliche Kontrolle und das Zurückstellen der Brandmeldeanlage. Preisbinokel - Trotz einer Veranstaltung des städtischen Kulturprogramms „bühne frei....“ mit Hochkarätern wie Walter Sittler und Mariele Millowitsch, haben es sich rund 20 Binokelspieler-innen nicht nehmen lassen und haben beim traditionellen Preisbinokel der FFL gezeigt, dass sie im Lauffener Feuerwehrhaus heiße Karten ausspielen können. Nach vielen packenden Spielen, stand nach zwei Runden auch der Gewinner des diesjährigen Preisbinokel der FFL fest. Mit einer Gesamtpunktzahl von 6.337 Punkten wurde Andreas Hemmerlein zum Sieger gekürt und darf sich nun über den Wanderpokal freuen. Knapp abgeschlagen mit 6.323 Punkte wurde Aloys Dietrich 2. Sieger undHenry Müler durfte sich mit 6.081 Punkten über den 3. Platz erfreuen. Allen Binokelspieler-innen und den helfenden Händen, die auch in diesem Jahr wieder zu einem erfolgreichen und spannenden Preisbinokel beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. Wir freuen uns schon auf den nächsten Preisbinokel mit Ihnen bei der FFL im Jahr 2020.

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Michael Kenngott