Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 17.03.2019

Brand auf Freifläche, Sturmtief Eberhard, Überlandhilfe und auslaufende Betriebsstoffe

Aus der Nachtruhe wurden die Einsatzkräfte der FFL am 06.03. um 03.38 Uhr geholt, nach dem ein Verkehrsteilnehmer im Bereich des Forchenwald, Feldgemarkung und Neckaruferweg eine große Rauchwolke gesehen hat und deshalb den Euronotruf 112 gewählt hatte. Weder bei der Anfahrt zum gemeldeten Bereich, noch bei einer ausgiebigen Suche nach einem Feuer, konnte kein Feuerschein und auch keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Die einzige große Wolke, welche sich am nächtlichen Himmel abzeichnete, war die Dampfwolke vom Krenkraftwerk. Ohne weiter tätig werden zu müssen, konnte der Einsatz beendet und noch etwas Nachtruhe nachgeholt werden.Im Unwettermodus wurde die FFL am 10.03. um 17.44 Uhr zu einem Industriegebäude in der Hölderlinstraße alarmiert, weil dort verschiedene Jalousien das Opfer des Sturmtief Eberhard geworden sind. An der Einstzstelle eingetroffen, drohten diverse Jalousien durch die immerwährenden Windböen abzureißen, bzw. hatten sich schon einzelne Lamellen gelöst und sind herumgeweht. Unter Einsatz der Drehleiter mussten dann zur Absicherung mehrere Jalousien abgetrennt und abgelagert werden. Am 12.03. wurde die Drehleiter der FFL zur Unterstützung der Feuerwehr Talheim in die Hofwiesen angefordert. Dort hatte eine Baumgruppe nach der Unwetterlage vom Sonntag starke Schieflage in Richtung des Wohngebäudes. Bei einer Tanne war bereits der Wurzelballen im Boden gelockert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Drehleiter aus Platzgründen nicht aufgestellt werden konnte. Somit wurde die Entscheidung getroffen die drei Tannen zu fällen. Der Garten des Anwesens war allerdings nicht sonderlich breit, dafür glücklicherweise der Länge der Bäume entsprechend ausreichend um sie in einen Korridor fällen zu können. Unter zu Hilfename zweier Leinen wurden die Tannen erst angeschnitten dann unter Zug gefällt. Um die Fällungen kontrolliert durchführen zu können musste jeder Baum nach der Fällung an der Oberseite entlastet werden. "Auslaufender Kraftstoff/Öl" lautete am 14.03. um 15.20 Uhr das Alarmstichwort für die FFL, weil beim Umladen des Inhaltes eines Papiercontainers in den Entsorgungs-LKW etwas Hydrauliköl aus dem Ladekran ausgetreten ist und dies auf dem regennassen Bodenbelag des Recyclinghof wie ein riesiger Austritt von Öl ausgesehen hat. Am Recyclinghof eingetroffen, wurde der Öltropfen abgestreut und der Einsatz konnte kurz darauf beendet werden.

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Michael Kenngott