Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 21.07.2019

Fehlalarm, Verkehrsunfall, Gewässerverunreinigung und Flächenbrand

Weil in einem Lauffener Vollsortimenter die Überprüfung der Brandmeldeanlage anstand und die verantwortliche Person bei der probeweisen Auslösung des Alarms offensichtlich vergessen hatte, die Anlage vom Weiterleitungsnetz zu nehmen, wurde der Löschzug der FFL am 15.07. um 09.49 Uhr  alarmiert. Vor Ort konnte der Sachverhalt schnell geklärt werden und die Fahrzeuge rückten wieder ein. Die Feuerwehr Talheim wurde am 17.07.2019 um 07:25 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Lauffen a.N. zu einem Verkehrsunfall auf der B27 Höhe Talheimer Grund alarmiert. Ein aus Lauffen a.N. Richtung Heilbronn fahrender, mit 3 Personen besetzten, PKW kam aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache in einer Linkskurve Höhe Talheimer Grund nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb nach ca. 100m auf der Seite liegend in einem Maisfeld zum stehen.

Bis zum Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Talheim, konnten sich glücklicherweise bereits alle 3 Personen selbständig aus dem PKW befreien und wurden von der kurz vor der Feuerwehr eintreffenden RTW-Besatzung des ASB versorgt. Entsprechend dieses Umstandes konnten alle weiteren Kräfte der Feuerwehren Talheim und Lauffen a.N. ihre Einsatzfahrt abbrechen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde, in Absprache mit der Polizei, der PKW wieder aufgestellt und auslaufende Betriebsmittel mit Mulden aufgefangen und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Vielen Dank an die Verkehrsteilnehmer, welche zum größten Teil eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet und somit den Großfahrzeugen der Feuerwehr Lauffen eine problemlose Überfahrt der Neckarbrücke und auf der B 27 ermöglicht haben. So sollte es immer sein. Mit dem Alarmstichwort „Gewässerverunreinigung“ wurden die Kräfte der Feuerwehr Lauffen am 19.07. um 09.20 Uhr, noch den Großeinsatz an der Schozach im Hinterkopf, zu einem Wassergraben auf landwirtschaftlicher Gemarkung alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen war schnell klar, dass Gärsubstrat, welches über einen Lohnunternehmer von einer Biogasanlage zu Düngezwecken bereitgestellt worden war, in Folge einer korrodierten Schweißnaht ausgetreten und in einen Wassergraben eingelaufen ist, welcher zum Neckar führt. Da dieser Umstand zeitnah entdeckt worden ist, konnte der größte Teil des Substrat wieder in das Transportfahrzeug zurückgepumpt werden.Mit einem bereitstehenden landwirtschaftlichen Gefährt mit Frontlader wurde sofort mit Erdreich eine Sperre im Wassergraben gesetzt. Durch den Betreiber des landwirtschaftlichen Anwesens erfolgte umgehend eine Spülung des Wassergraben mit Wasser, welches durch ein weiteres landwirtschaftliches Fahrzeug an der Sperrstelle abgesaugt worden ist. Um ein Einlaufen in den Neckar zu verhindern, wurde an einem Durchlauf ein großes Rohrdichtkissen gesetzt, welches durch die Feuerwehr Abstatt zugeführt worden ist. Da es sich bei dem Wassergraben um die Gewässerklasse 2 handelt, war neben dem Gewässerbeauftragten der Stadt Lauffen a.N. auch die Untere Wasserbehörde des Landratsamt Heilbronn und die Umweltpolizei, so wie das Ordnungsamt der Stadt Lauffen a.N. vor Ort. Der schnellen Reaktion beim Umpumpvorgang am Container, der umgehenden Alarmierung der Feuerwehr und der eingeleiteten Maßnahmen, konnte der Schaden auf ein Minimum reduziert werden. Zu einem Mähdrescherbrand wurde die Feuerwehr Lauffen am 20.07. um 14.38 Uhr zu einer landwirtschaftlichen Fläche zwischen Lauffen und Nordheim alarmiert. Da bei Alarmeingang gerade das Wochenende „JF goes BF“ der Lauffener Jugendfeuerwehr stattgefunden hat, konnte das zu einem Übungseinsatz ausgerückte Tanklöschfahrzeug qualifiziert besetzt zur Einsatzstelle ausrücken. Vor Ort konnte kein brennender Mähdrescher sondern „nur“ ein Flächenbrand in der größe eines halben Fußballfeldes angetroffen werden.Mit der Schnellangriffeinrichtung des Tanklöschfahrzeug und Waldbrandklatschen, machten sich die Einsatzkräfte sofort an die Brandbekämpfung. Diese wurden dann durch die kurze Zeit eingetroffenen Kräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeug unterstützt. Im weiteren Verlauf kam dann der Mähdrescher angefahren, bei welchem tatsächlich eine Hitzeentwicklung und Rauch festgestellt werden konnte. Eine intensive Beschau des Fahrzeuges auch unter Einsatz der Wärmebildkamera konnte jedoch keinen Brand lokalisieren. vorsorglich wurde der Maschinenbereich des Mähdreschers abgelöscht und dieser zu einer Fachwerkstatt geschickt. Hiweis der FFL: Bitte beachten Sie das aktuelle Grill- und Feuerverbot der Stadt Lauffen a.N.!

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Michael Kenngott