Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 28.07.2019

Einsatzreiche Woche für die FFL

Zu einem Großbrand in Obereisesheim wurde die Gruppe Umweltschutz und Messtechnik der FFL am 23.07.  um die Mittagszeit alarmiert. Da die Rauchentwicklung des Brandes von zwei unmittelbar benachbarten Firmen so enorm war, wurden von den Gerätewagen Messtechnik in der Umgebung verschiedene Schadstoffmessungen durchgeführt, welche aber keine Gefahr für die Bevölkerung aufzeigten. Im Rahmen dieses Einsatzes kam es dann noch zu einem Flächenbrand in Obereisesheim, zu welchem das HLF der FFL gemeinsam mit der Feuerwehr Untereisesheim zur Brandbekämpfung abberufen wurde. Am 25.07. wurden die Einsatzkräfte um 02.11 Uhr aus dem Schlaf geholt, weil im Städtle ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Unter Einsatz von Schaummittel konnte der im Bereich einer Hauswand abgestellte PKW, aus welchem auch immer wieder brennender Kraftstoff ausgetreten ist, durch die FFL abgelöscht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohn- und Ärztehaus konnte erfolgreich verhindert werden. Am PKW entstand jedoch Totalschaden. Die Polizei hat hier Ermittlungen aufgenommen. "Gelöschter Brand/Brandnachschau" lautete dann am 27.07. um die Mittagszeit das Alarmstichwort für die FFL. Bei Ausbauarbeiten eines Heizöltanks ist es bei der Arbeit mit einem Schweißbrenner kurzzeitig zur Entzündung des restlichen in einem Rohr verbliebenen Heizöl gekommen. Durch die FFL erfolgte eine Kontrolle des Kellerbereichs mit der Wärmebildkamera und die Überdruckbelüftung des Gebäudes. Nach einem Blitzeinschlag mit Dachstockbrand an einem Wohngebäude, wurde die FFL am 27.07. um 18.16 Uhr zur Überlandhilfe nach Cleebronn angefordert. Dort waren bereits die Wehren aus Cleebronn und Brackehnheim im Einsatz. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, so dass die Lauffener Kräfte zeitnah wieder einrücken konnten. Nach einer angekündigten Starkregenlage wurde die FFL am gleichen Tag im Unwettermodus um 22.32 Uhr alarmiert. Neben der überfluteten Kiesstraße war zudem noch ein vollgelaufener Keller in der Bahnhofstraße gemeldet. Die Anfahrt zu diesen Einsatzstellen wurde durch einen aufgelaufenen Alarm der Brandmeldeanlage der Anschlussunterbringung in der Bahnhofstraße unterbrochen. Warum hier der Rauchwarnmelder ausgelöst hatte, konnte nicht verifiziert werden. Im Anschluss daran, wurden die Unwettereinsatzstellen angefahren. An beiden Einsatzstellen ist das Wasser dann so weit zurückgegangen, dass die Kiesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte und der Keller in der Bahnhofstraße von den Bewohnern selber gereinigt wurde. Kaum die Fahrzeuge wieder aufgerüstet und wieder etwas frisch gemacht, ist dann ein erneuter Alarm der Brandmeldeanlage in der Bahnhofstraße aufgelaufen. Da es sich wieder um den gleichen Brandmelder gehandelt hat und wieder kein Auslösegrund erkennbar war, wurde der Melder kurzzeitig aus der Alarmschleife herausgenommen. Gegen 02.00 Uhr konnten die Einsaatzkräfte dann in die verdiente Nachtruhe gehen.

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Michael Kenngott