Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 18.08.2019

Schmorgeruch, Brand und Wasserrettung

Weil am 11.08. die Bewohner eines Wohngebäudes im Bereich des Badezimmer im 1. Obergeschoss einen deutlichen Schmorgeruch wahrgenommen haben und hierfür die Quelle nicht ausmachen konnten, haben diese das Gebäude stromfrei gemacht und über Euronotruf 112 die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintrefffen der um 18.00 Uhr alarmierten Feuerwehr war im stromlosen Gebäude nur noch ein leichter Schmorgeruch wahrnehmbar. Nach einer Kontrolle des Sicherungskasten, der Verteilerdosen und Stromabnehmer mit der Wärmebildkamera, konnte durch eine Elektrofachkraft der FFL das betreffende Zimmer stromfrei gemacht und verschiedene Verteiler demontiert werden. Eine weiterreichende Überprüfung muss dann ein von den Bewohnern beauftragter Elektriker durchführen.

Da am 14.08. ein aufmerksamer Nachbar auf den Alarmton eines Haushaltsrauchwarnmelder in einem derzeit unbewohnten Haus aufmerksam geworden ist, alarmierte dieser die Polizei. Vor Ort stellte die Polizei neben dem Alarmton zudem noch ein Knistern im Gebäude fest und durch ein Fenster konnte eine Rauchentwicklung festgestellt werden. Von der Polizei erfolgte deshalb eine umgehende Nachalarmierung der Feuerwehr.

Bis zum Eintrefffen der um 15.24 Uhr alarmierten Feuerwehr war die Gebäudetüre bereits gewaltsam durch die Polizeibeamten geöffnet worden, so dass unmittelbar zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das unbewohnte Haus vorgehen konnten. Der Brandherd wurde dann im Bereich der Toilette lokalisiert und konnte erfolgreich abgelöscht werden. Als vermutliche Brandursache könnte hier ggf. ein durchgeschmorter Trafo einer Halogenlampe auf dem WC in Frage kommen. Da durch den Brand auch der Spülkasten des WC abgebrannt ist, konnte so noch das Wasser ungehindert aus der Wasserleitung austreten und verursachte zudem noch einen Wasserschaden. Dieser wurde durch die Feuerwehr notdürftig mit einem Wassersauger bereinigt. Nach der Sicherung der Eingangstüre wurde die Einsatzstelle an die Polizei und die Eigentümer übergeben. Zum Glück waren hier im Gebäude mehrere Rauchwarnmelder angebracht, auf deren Alarmton auch ein aufmerksamer Nachbar richtig reagiert hat. Rauchmelder retten Leben! Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurden am 16.08. um 21.04 Uhr die Feuerwehren aus Leingarten, Leingarten und die Berufsfeuerwehr Heilbronn und die DLRG mit dem Alarmstichwort "Wasserrettung -Person droht zu ertrinken" nach Leingarten an den Leinbach alarmiert. Da die Einsatzstelle nicht genau bekannt war, musste der Leinbach durch die Kräfte der Feuerwehr in Richtung Frankenbach abgesucht werden. Es konnte dann am Leinbach ein Angler aufgefunden werden, welcher zuvor in den Leinbach gerutscht war und selber wieder ans Ufer gekommen ist. Dieser wurde rein vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben.

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Michael Kenngott