Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 17.11.2019

Dehnfugenbrand und abgebranntes Baustellen-WC

Vermutlich waren am 11.11. handwerkliche Tätigkeiten die Ursache dafür, dass es an einer Dehnfuge zwischen zwei Wohngebäuden auf dem Geigersberg zu einer Rauchentwichklung gekommen ist. Beim Erkennen der Rauchentwicklung wurde von den Handwerkern unmittelbar der Notruf gewählt. Beim Eintreffen der um 12.07 Uhr alarmierten Feuerwehr konnte eine Rauchentwicklung im Bereich der Dachgaube festgestellt werden. Unmittelbar wurde von einem Trupp unter Atemschutz eine weitere Erkundung im momentan leerstehenden Gebäude und im Bereich der Dehnfuge durchgeführt. Unter Zusatz von Netzmittel erfolgte dann ein Löschangriff an der Stelle, an welcher die Arbeiten durchgeführt worden sind. Um eine weitere Ausbreitung des Dehnfugenbrandes ausschließen zu können, wurden verschiedene Teile der Hauswand mit einem Bohrer geöffnet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Eine Brandausbreitung konnte hier nicht festgestellt werden. Mit dem Alarmstichwort „PKW-Brand“ wurden die Einsatzkräfte der FFL am 12.11. um 04.51 Uhr aus dem Bett geholt, weil über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG ein brennender Bagger im Bereich der Bahnline gemeldet worden war.

An der Einsatzstelle eingetroffen brannte der dort abgestellte Bagger zum Glück nicht. Lediglich im Bereich des Baggers konnte ein Flächenbrand von rund 6 qm festgestellt werden, welcher auch unmittelbar durch die FFL abgelöscht worden ist. An der Einsatzstelle konnten verschmorte Kunststoffteile und eine Flüssigkeit festgestellt werden.

Durch die Polizei, welche hier Ermittlungen aufgenommen hat konnte in Erfahrung gebracht werden, dass hier offensichtlich eine Baustellentoilette abgebrannt ist. Die Gründe für das Abbrennen des Toilettenhäuschen werden polizeilich geklärt.

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Michael Kenngott