Virtueller Lauffener Bote

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Aktuelle Nachrichten | Rutz, Gerald | 17.12.2019 – 30.03.2020

lauffen will es wissen, auch im neuen Jahr!

lauffen will es wissen 2020

Schunk Logo (Bild: Firma Schunk, 2017-10-04)

Lauffen will´s auch 2020 wieder wissen!  Wie werden wir in Zukunft Waren produzieren, was sind die Herausforderungen beim AKW-Rückbau und was unterscheidet Demagogen und Populisten heute, von ihren Vorgängern bei den Griechen und Römern? Diesen Fragen will die Veranstaltungsreihe "lauffen will es wissen", in Zusammenarbeit mit SCHUNK Spann- und Greiftechnik, im Jahr 2020 auf den Grund gehen. Die Vorträge finden jeweils in der Stadthalle, Charlottenstr. 89 in 74348 Lauffen a.N., statt. Nach jedem Vortrag wird es wie gewohnt im Anschluss die Möglichkeit zu einer Diskussion geben. Es findet kein Kartenvorverkauf statt, Eintrittskarten sind nur an der Abendkasse verfügbar. Der Eintritt kostet 4 Euro für Erwachsene, Schüler und Studenten zahlen 2 Euro.

 

Di, 28.1.20, 19.30 Uhr

Zukunft durch Wandel

Der Industriestandort Deutschland ist herausgefordert: Die Nachfrage nach individuellen Produkten sowie ständig neue Anforderungen der Märkte verlangen innovative Produktionssysteme. Hinzu kommt die massive Forderung nach Ressourceneffizienz. Wie können die Komplexität der Produktionssysteme beherrscht und Wettbewerbsvorteile für deutsche Unternehmen geschaffen werden?

Antworten gibt Prof. Gisela Lanza vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie ist eine der kompetentesten europäischen Produktionswissenschaftlerinnen.

 

Do, 27.2.20, 19.30 Uhr

Der knifflige Rückbau von Kernkraftwerken

Das GKN Neckarwestheim 1 ist seit 2011 stillgelegt, GKN 2 soll 2022 seinen Betrieb beenden. Nach der Produktionsphase müssen Kernkraftwerke zurückgebaut werden. Bis zur grünen Wiese dauert das viele Jahre und kostet Hunderte Millionen Euro. Wie läuft der Rückbau ab? Welche Techniken und Verfahren werden eingesetzt? Warum dauert der Rückbau so lange? Wieso ist dabei Handarbeit nötig? Welche Abfälle fallen an?

Diese Fragen werden im Vortrag von Prof. Sascha Gentes erläutert und beispielhaft beantwortet. Gentes ist seit 2008 Professor für Technologie und Management des Rückbaus kerntechnischer Anlagen am KIT in Karlsruhe. 

 

Do, 5.11.20, 19.30 Uhr

Demagogen und Populisten bei Griechen und Römern

Der wachsende Einfluss von Populisten macht uns Sorge. Doch Demagogen gab es bereits im antiken Athen, wo vor 2500 Jahren die erste Demokratie der Weltgeschichte entstand. Grund genug, die damaligen Zustände zu analysieren und in Bezug zur Gegenwart zu setzen. Im antiken Rom herrschten Diktatoren und Kaiser wie Caesar, Augustus oder Nero. Einige regierten erfolgreich, andere scheiterten, weil sie es nicht schafften, beim Volk Akzeptanz zu finden. Welche Lehren können wir ziehen? Kompetent und anschaulich präsentiert Prof. Dr. Holger Sonnabend vom Historischen Institut der Universität Stuttgart diese spannenden Phasen der Geschichte und beweist, dass die zeitlich so ferne Antike ihre ganz aktuellen Seiten hat.