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Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 09.01.2020

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch besichtigt Fortschritt des Sanierungsgebietes „Stadtmitte Lauffen“

Die Stadt Lauffen beantragt beim Land Baden-Württemberg aktuell die Erhöhung des Förderrahmens für das Sanierungsgebiet von bislang 6,5 Mio Euro um 5,2 Mio Euro auf dann 11,8 Mio Euro. Die neu beantragte Finanzhilfe beträgt 3,16 Mio Euro, Grund genug für die örtliche Abgeordnete, um sich über den Fortschritt des Sanierungsgebietes zu informieren. Über 3 Mio Euro hat das Land bis heute bereits an Finanzhilfen zur Verfügung gestellt, für 17 private Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, kleinere Projekte der Stadt Lauffen insbesondere am Kirchberg unterhalb der Regiswindiskirche, für die Neugestaltung des Lamparterparks und das Museumsquartier mit Klosterhof und Hölderlinhaus.

 Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch mit Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger

Der Zeitraum, in dem Maßnahmen gefördert werden können, ist begrenzt. Seit 2014 läuft das Verfahren bereits und es wird Ende des Jahres 2022 beendet sein. Drei Jahre bleiben also für Private und die Stadt selbst, um im Neuordnungskonzept ausgewiesene Projekte abzuwickeln. Im privaten Umfeld sind es häufig finanzielle Gründe, die eine Aufwertung der Wohnhäuser erschweren, denn auch bei staatlicher Unterstützung bleibt doch häufig ein erklecklicher Eigenanteil, den die Hauseigentümer zum Beispiel in der Kiesstraße, der Eisenbahnstraße, der Hinteren Straße oder der Bergstraße nicht tragen können. Im städtischen Umfeld sind es zumeist Grunderwerbsverhandlungen, die die Umsetzung von Projekten erschweren.

 

Die Staatssekretärin zeigte sich begeistert vom bereits Geleisteten. Die Altstadtkulisse Kiesstraße 1- 11 hat gute Fortschritte gemacht, der Lamparterpark, seit einem halben Jahr in Betrieb, wird als Ergänzung des Kiesplatzes und des Neckarspielplatzes sehr gut angenommen und die Arbeiten im künftigen Klosterhof, dem ehemaligen Museum im Klosterhof und im Hölderlinhaus gehen gut voran. Der neue Veranstaltungsraum Klosterhof wird im Laufe des Februar zur Verfügung stehen, im Hölderlinhaus wird es aus heutiger Sicht eine zweistufige Inbetriebnahme geben. Der Altbau Nordheimer Straße 5 soll mit der literarischen Dauerausstellung zum 20.03.2020 für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden, die angrenzenden Neubauten mit Mehrzweckraum und Aufzugsturm bis Ende Mai 2020.

 

Was bleibt für die Stadt in diesem Kontext noch zu tun? Angestrebt wird die Neugestaltung des Gärtnereiareals, das bis Herbst 2020 noch durch den Weinbus genutzt wird sowie möglichst viele private Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

 

Bildunterschrift: beim Spielplatz im Lamparterpark erläutert der Bürgermeister die gelungene Anbindung des Kiesplatzes an den Klosterhof.

Foto: Lea Rattay