Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 26.01.2020

Brandeinsätze

Weil in der Geflüchtetenunterkunft in Lauffen a.N. eine Rauchentwicklung festgestellt worden ist, wurde am 20.01. um 11.23 Uhr über die in der Anlage installierten Druckknopfmelder die Feuerwehr alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen konnte schnell der Grund für die Verrauchung festgestellt werden. In einer der Küchen war offensichtlich ein Topf mit Essen auf der eingeschalteten Herdplatte vergessen worden. Der Herd wurde abgeschalten und der Topf ins Freie verbracht. Nach einer Belüftungsmaßnahme mit geöffenten Fenstern konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Zu einem Großbrand im Gewerbegebiet Ilsfeld wurden am 22.01. um 21.02 Uhr neben den Wehren aus Ilsfeld, Berufsfeuerwehr Heilbronn, Weinsberg, Neckarsulm, auch der Überlandlöschzug und der Gerätewagen Meßtechnik aus Lauffen alarmiert. Im Gewerbegebiet Ilsfeld ist es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Großbrand in und auf dem Gelände einer Holzpaletten und Gitterboxen herstellenden Firma gekommen. Durch massiven Wassereinsatz von bis zu 5.000 Liter Wasser/min. konnte der Brand in den frühen Morgenstunden des 23.01. soweit abgelöscht werden. Da das Wasser aus dem öffentlichen Kanalnetz für solch einen extremen Wassereinsatz nicht ausreichend war, erfolgte zudem eine Wasserentnahme aus dem dort benachbarten Freibad und der Schozach. Gegen 03.30 Uhr waren die Lauffener Einsatzkräfte dann wieder Zuhause, um sich noch etwas für den Berufsalltag auszuruhen. Mit dem Alarmstichwort Dachstockbrand wurde die Feuerwehr Lauffen a.N. am 25.01. um 09.02 Uhr zur Hölderlin-Werkrealschule alarmiert, an welcher im Augenblick Sanierungsarbeiten am Dach stattfinden. Über den Aufgang des eingerüsteten Schulgebäudes konnten zwei Trupps unter Atemschutz an der nörlichen Gebäudeseite das Dach erreichen und einen Löschangriff mit Netzmittel über zwei C-Rohre vornehmen. Von der Südseite des Schulgebäudes her wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, über welche aber kein Löschangriff vorgenommen werden musste. Das Feuer auf dem Dach, welches vermutlich durch den Einsatz eines Gasbrenners ausgelöst worden ist und Teile der Dachlattung, des Dachgebälk und der Dämmung beschädigt hat, konnte schnell abgelöscht werden. Um eine weitere Brandausbreitung unter der Dachlattung auszuschließen, wurde die gesamte Dachlattung im beschädigten Bereich mit Unterstützung der Baufirma entfernt und die mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Durch die Löschmaßnahmen ist es auch zu einem Wassereintritt in zwei Klassenzimmern im Dachgeschoss gekommen, welcher mit Wasserschiebern und Wassersaugern bereinigt worden ist. Nach einer Belüftung des Gebäudes ist der Schulbetrieb am Montag wieder möglich. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

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Michael Kenngott