Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 09.02.2020

Messeinsatz und Hochwasserbereitschaft

Weil am 02.02. von Spaziergängern im Bereich des Damm des Stausee Ehmetsklinge am Ablauf zur Zaber mehrere tote Fische und schäumendes Wasser festgestellt worden ist, verständigten diese um 16.30 Uhr die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Messgruppe aus Lauffen wurde der entsprechende Bereich bereits durch die Feuerwehr Zaberfeld sondiert und von Fischereiberechtigten die toten Fische aus der Zaber herausgeholt. Durch die Messgruppe Lauffen und die Fachberaterin Chemie wurden im See und in der Zaber Wasserproben entnommen. Sämtliche durchgeführte Messungen ergaben keine Anhaltspunkte für ein Fischsterben. Aus Sicht der Fischereiberechtigten hat das „Fischsterben“ offensichtlich einen natürlichen Hintergrund, welcher sich wahrscheinlich im Zusammenspiel von Winterruhe der Fische, steigender Wasserpegel nach Niederschlägen und einem Sturz aus der Wehranlage in die Zaber begründet. Am 03.02. sorgten steigende Pegelstände von Zaber und Neckar dafür, dass sich Feuerwehr und Ordnungsamt nach Prognosen über einen zu erwartenden Pegelstand von über 6 Meter, im Feuerwehrhaus eingefunden haben. Um 10.25 Uhr erfolgte dann bei einem Pegelstand von rund 5 Metern eine Alarmierung von Feuerwehrkräften, welche die Anwohner von Überflutung betroffenen Straßen gewarnt haben. Nach der Sperrung der überfluteten Dammstraße wurde dann auch noch der Neckartalradweg zwischen Märker Zement und Talheim wegen Überflutung gesperrt. Nach einem Pegelhöchststand von 5,43 Meter war der Neckarpegel in den Abendstunden zum Glück wieder rückläufig, so dass die Bereitschaft gegen 22.00 Uhr wieder aufgehoben werden konnte.

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Michael Kenngott