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Archiv: Landratsamt Heilbronn

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Landratsamt Heilbronn | Kast, Ingrid | 17.02.2020 – 17.03.2020

Das Landratsamt informiert:

Geflügelgrippe: Kontakt mit kranken oder toten Vögeln unbedingt vermeiden

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Nachdem im Hohenlohekreis der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt wurde, ist es denkbar, dass auch im Landkreis Heilbronn Tiere davon befallen sein könnten. Die Geflügelpest - auch Vogelgrippe oder aviäre Influenza genannt - ist eine Tierseuche, die folgende Vogelarten betrifft: Wasservögel, Gänse, Schwäne, Möwen, Hühner, Puten, Fasane, Rabenvögel, Greifvögel und Störche. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, sollte unbedingt ein direkter Kontakt zu kranken oder verendeten Vögeln vermieden werden.

 

Wird ein toter Vogel gefunden, muss dies umgehend der Stadt- oder Gemeindeverwaltung mitgeteilt werden. Außerhalb der regulären Dienstzeiten ist die Integrierte Leitstelle Heilbronn (Tel.: 07131 / 27080) darüber zu informieren.

 

Um der Seuche wirksam entgegenwirken zu können, ist es wichtig, dass dem Veterinäramt des Landratsamtes Heilbronn alle Geflügelhaltungen bekannt sind, auch Kleinstbestände. Falls Geflügel gehalten wird und dies dem Veterinäramt noch nicht mitgeteilt wurde, ist dies dringend nachzuholen.

 

 

 

Es drohen Bußgelder und Fahrverbote

Krötenwanderung – Tempolimits beachten

 

Sobald die Witterung milder wird, wandern wieder Kröten, Frösche, Unken und Molche zu ihren Laichgewässern. Um sie auf dem Weg dorthin zu schützen, werden an den bekannten Wanderkorridoren Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Sperrungen mit örtlichen Umleitungen eingerichtet. Die Einhaltung der Verkehrsbeschränkungen ist aus doppeltem Grund wichtig. Zum einen, weil Amphibien bei mehr als 30km/h durch die Druckwelle der Fahrzeuge getötet werden und zum anderen zur Sicherheit der ehrenamtlichen Amphibienschutzhelfer, die vor allem in den Abendstunden im Einsatz sind.

Nachdem es in den vergangenen Jahren für die Helfer immer wieder zu gefährlichen Situationen durch überhöhte Geschwindigkeiten gekommen ist, wird es dieses Jahr verstärkt Kontrollen geben. Aufgrund der niedrig angeordneten Geschwindigkeiten kann es schnell zu höheren Bußgeldern und Fahrverboten kommen. So gibt es etwa bereits ab einer Überschreitung von 41 km/h außerorts ein einmonatiges Fahrverbot.

Unter www.landkreis-heilbronn.de sind die betroffenen Strecken abrufbar.