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Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 21.02.2020 – 21.03.2020

SCHUNK gewinnt den bundesweit anerkannten IHK-Bildungspreis 2020

 

Schunk GmbH & Co. KG

 

Ein großartiger Erfolg ist dem Spezialisten für Greifsysteme und Spanntechnik SCHUNK bei der Verleihung des IHK-Bildungspreises 2020 in Berlin gelungen: Im Rahmen einer Gala-Veranstaltung wurde die Heinz-Dieter SCHUNK GmbH & Co. Spanntechnik KG aus Mengen, ein Mitgliedsunternehmen des Greifsysteme- und Spanntechnikspezialisten SCHUNK aus Lauffen am Neckar, mit dem IHK-Bildungspreis als Sonderpreis für besonders vielversprechende Konzepte und neue Ansätze gekürt. Die Auszeichnung würdigt herausragendes Engagement im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Ehrengast der Veranstaltung war Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 

Bildungspreis IHK an Schunk Mengen

 

Spannender hätte das Rennen um den IHK-Bildungspreis 2020 nicht sein können: Rund 100 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich beworben, 12 waren als Finalisten zum Gala-Abend nach Berlin eingeladen, der von Fernsehmoderator und Satiriker Oliver Welke moderiert wurde. Dort ermittelten 300 IHK-Prüfer live und in Echtzeit die vier Preisträger. In der Kategorie „Sonderpreis“ konnte SCHUNK aus Mengen mit dem Inklusionsprojekt „Perspektivwechsel“ 50 % aller Stimmen erringen. Das Austauschprogramm, das in Kooperation mit der OWB Oberschwäbische Werkstätten gem. GmbH durchgeführt wird, hat zum Ziel, den Inklusionsgedanken in allen Lebensbereichen zu verbreiten und soll die Auszubildenden von SCHUNK anregen, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und die Vielseitigkeit des Lebens kennenzulernen. Hierzu schnuppern die Auszubildenden von SCHUNK mehrere Tage in den Arbeitsalltag ihrer Paten in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Mengen. Anschließend werden die Rollen getauscht und die Paten mit Handicap lernen über mehrere Tage hinweg den Arbeitsalltag bei SCHUNK kennen.

 

Gelebte Inklusion

 

SCHUNK-Ausbildungsleiter Heiko Joost verfolgt mit dem Projekt ein klares Ziel: „Bei „Perspektivwechsel“ geht es nicht nur um die Vermittlung von fachlichem Wissen, sondern vor allem auch um die Persönlichkeitsentwicklung unserer Auszubildenden. Zudem leistet das Projekt einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag, indem es das Verständnis füreinander und die Selbstverständlichkeit des Miteinanders von jungen Menschen mit und ohne Behinderung fördert.“ Personalreferentin Vera Blersch unterstreicht, dass der Gedanke der Inklusion bei SCHUNK seit vielen Jahren gelebte Praxis ist: „Menschen mit Behinderung sind fester Bestandteil in unserem betrieblichen Alltag, denn wir sind überzeugt, dass Inklusion einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben leistet.“ Seit vielen Jahren schon zeigt das Familienunternehmen Flagge, wenn es um soziale Verantwortung geht. So belegt SCHUNK dauerhaft Spitzenplätze bei der Ausbildungsquote und übernimmt eine Vorbildfunktion beim Thema Inklusion. 2016 bereits war SCHUNK von der Zeitschrift WirtschaftsWoche und der Adolf Würth GmbH & Co. KG für ein Kooperationsprojekt mit der Kaywaldschule, einer Schule für geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Lauffen am Neckar, mit dem Preis „Unternehmerisches Herz“ ausgezeichnet worden.

 

 

Bildunterschrift:

Rund 100 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich um den IHK-Bildungspreis beworben. Vier wurden bei der Gala in Berlin ausgezeichnet. In der Bildmitte: Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zusammen mit Vera Blersch und Heiko Joost von SCHUNK in Mengen.

Bild: offenblende