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Aktuelle Nachrichten | Rutz, Gerald | 09.03.2020 – 15.04.2020

lauffen will es wissen! besucht UNESCO-Welterbe Eiszeitkunst Schwäbische Alb

Logo lauffen will es wissen! WissenschaftstourIm September 2020 ist das Erfolgsformat lauffen will es wissen wieder einmal on tour und begibt sich mitten hinein in die gegenständliche Kunst, die während der letzten Eiszeit vor rund 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb entstanden ist.

 

lauffen will es wissen! Venus vom Hohle Fels, die älteste Frauenfigur der Welt, 2008 entdeckt; Bildquelle ©urmu – Foto Johannes Wiedmann

Bis heute gibt es weltweit keine andere Region, die besser belegt, wie die Menschheit zu Kunst und Musik gekommen ist. Als sich die ersten modernen Menschen während der letzten Eiszeit in Europa niederließen, siedelten sie auch in den Schutz bietenden Höhlen der Schwäbischen Alb. Hier hinterließen sie die ältesten mobilen Kunstwerke der Welt, deren Bedeutung für das Verständnis der Menschheitsgeschichte und die Entwicklung der Künste weltweit einzigartig ist. Die Welterbestätte „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ wurde 2017 in die UNESCO-Liste aufgenommen.

 

Unser Bus startet am Samstag, 26. September, um 7.30 Uhr von der Busbucht am Kies. Begleitet werden Sie von Wolfgang Hess, dem Initiator von lauffen will es wissen. Nach einer Fahrt von gut zwei Stunden (mit Brezelfrühstück) erreichen wir den Archäopark Vogelherd bei Niederstotzingen. Dort begrüßen wir unseren wissenschaftlichen Begleiter, den Archäologen Hannes Wiedmann, der uns den ganzen Tag führt. Nach der ausführlichen Besichtigung des Archäoparks fahren wir nach Ulm, wo wir um die Mittagsstunde im Ulmer Museum das Original des Löwenmenschen bewundern, einer 31 Zentimeter hohen Skulptur. Anschließend geht es nach Blaubeuren zum Urgeschichtlichen Museum (urmu). Auf Einladung der Stadt Blaubeuren nehmen wir im urmu gegen 14 Uhr einen kleinen Imbiss ein – belegte Brötchen und Getränke. Klar, dass uns anschließend Hannes Wiedmann an seiner Wirkungsstätte eine umfassende Führung im Museum gibt. Star des Museums ist das Original der Venus vom Hohle Fels, der ältesten von Menschenhand geschaffenen Frauenfigur. Die Statuette wurde vor etwa 40.000 Jahren aus einem Mammutstoßzahn geschnitzt. Zum Schluss unserer Besichtigungstour gehen wir zum Sirgenstein, einem steinzeitlichen Wohnplatz. Die Sirgensteinhöhle wurde 1906 von Robert Schmidt, Universität Tübingen, ausgegraben. Für die Feldbesichtigungen sollte man gut zu Fuß sein und strapazierfähiges Schuhwerk anhaben. Die Rückkehr in Lauffen ist gegen 20 Uhr geplant.

 

Die Reise kostet pro Person € 49,- (Einheitspreis, inklusive Bus, Führungen und Verpflegung wie angegeben). Mindestteilnehmerzahl sind 25 Personen, Plätze gibt’s für 40 Personen. Zur Reise anmelden kann man sich telefonisch über das Büro Bürgermeister der Stadtverwaltung Lauffen a.N. Tel. 07133 / 106 18. Sobald Sie sich angemeldet haben, bekommen Sie ein Anschreiben mit einer Zahlungsaufforderung. Erst die Überweisung der € 49,- zählt als verbindliche Anmeldung.

 

Bildunterschrift:

Venus vom Hohle Fels, die älteste Frauenfigur der Welt, 2008 entdeckt.

(Bildquelle ©urmu – Foto Johannes Wiedmann)