Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 22.03.2020

Türöffnung, Dachstockbrand, Fehlalarm und Ölspur

Zu einer Türöffnung/Notfall wurde die FFL am 16.03. um 12.42 Uhr durch die Leitstelle Heilbronn alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr kam bereits jede medizinische Hilfe für die Person zu spät, weshalb man dann auch wieder einrücken konnte. Um 14.37 Uhr erfolgte dann die zweite Alarmierung an diesem Tag mit dem Alarmstichwort "Zimmerbrand". Da von einigen Feuerwehrkameraden auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus ein offener Dachstockbrand festgestellt worden ist, wurde das Alarmstichwort in „Dachstockbrand“ geändert und die Alarmstufe erhöht. Beim Eintreffen des Einsatzleiters schlugen Flammen aus dem Dachstuhl und den bereits geplatzten Scheiben der Dachfenster. Da es sich beim Brandobjekt um ein Dreifamilienwohnhaus handelt wurde über eine Bewohnerin des Gebäudes ermittelt, ob sich nicht noch weitere Personen im Gebäude befinden, was verneint worden ist. Hinsichtlich des nachvollziehbaren psychischen Ausnahmezustandes und der erheblichen sprachlichen Barrieren, wurde vom Angriffstrupp unter Atemschutz sofort eine Personensuche im Wohngebäude durchgeführt. Da sich zum Glcük keine weiteren Personen mehr im Gebäude aufgehalten haben, konnte der Angriffstrupp des Hilfelöschfahrzeuges unmittelbar mit der Brandbekämpfung im Dachgeschoss beginnen. Zeitgleich erfolgte mit der bereits in Stellung gebrachten Drehleiter ein Löschangriff von der Dachseite her.

Durch die zügig eingeleiteten Maßnahmen konnte der Brand recht schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Während der Löscharbeiten war es erforderlich, Teile des Dach und der Dachgauben abzudecken um hier auch entsprechende Löscherfolge erzielen zu können. Bei den Aufräumarbeiten der geborchenen Dachziegeln und des Brandschutt, welcher auf der Straße und dem Gehweg verteilt war, wurde die Feuerwehr durch Mitarbeiter der städtischen Bauhofes unterstützt. Die am Gebäude angetroffene Person wurde während des Einsatzes durch den Rettungsdienst betreut und beruhigt, um dann vom DRK OV Lauffen übernommen zu werden. Insgesamt fünf Personen, welche das Gebäude aktuell bewohnt hatten, mussten durch die Stadt Lauffen a.N. in einer Notunterkunft untergebracht werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis nach 19 Uhr hin. Was zum Brandausbruch und dem Dachstockbrand geführt hat ist nun Ermittlungsarbeit der Polizei und der Versicherung. Weil eine Person in den Nachtstunden des 17.03.  bei ihrem Blick aus dem Fenster in Richtung der Brandstelle des Dachstockbrandes vom 16.03.2020 eine Rauchsäule aufsteigen sah, wurde ein entsprechender Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der um 23.32 Uhr alarmierten FFL an der Einsatzstelle konnte von der Feuerwehr und der Polizeistreife vor Ort kein Rauch und auch keine Flammenbildung festgestellt werden. Um einen weiteren Brand am Gebäude auszuschließen wurde die Drehleiter nachgefordert, über welche dann mit der Wärmebildkamera der gesamte Bereich kontrolliert worden ist. Aus Blickrichtung der Person, welche den Notruf abgesetzt hat und vor dem Hintergrund, dass es zu diesem Zeitpunkt recht windstill war, deutete die Person die aufsteigende, helle Dampfwolke des Kernkraftwerk in Neckarwestheim offensichtlich als Rauch. Am  20.03. um 0:48 Uhr erfolgte eine Alarmierung zu einer Ölspur auf der B 27 auf Höhe des Parkplatz "Kirchheimer Höhe". Dort war ein Kraftrad zu Fall gekommen und es sind Betriebsmittel ausgelaufen. Durch die FFL wurde die Ölspur abgestreut und Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Polizei ermittelt beim Verursacher  weiter.

Denken Sie an Ihre Gesundheit, die Gesundheit Ihrer Familienangehörigen und an die Gesundheit von Risikopatienten und bleiben Sie, wenn es nicht anders erforderlich ist lieber Zuhause.

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Michael Kenngott