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Aktuelle Nachrichten | Rutz, Gerald | 26.03.2020

Die Notsicherung des östlichen Abschnitts der Klostermauer ist beendet

Mauer drohte abzukippen

Schon Ende des Jahres 2018 musste die Stadtverwaltung Teile der nördlichen Klostermauer, aufgrund von unkontrollierten Abgängen von dichtem pflanzlichen Bewuchs, einer Begutachtung unterziehen. Nachdem dann rund 120 Meter der Mauer von Pflanzen freigelegt wurden, stellte sich heraus, dass Teile der denkmalgeschützten Mauer dringend sicherungsbedürftig sind.

 

Notsicherung östliche Klostermauer

 

Anfang 2019 wurde dann der sicherungsbedürftige Bereich abgesperrt, da die konkrete Gefahr bestand, dass sich Steine aus der schadhaften Mauerkrone lösen könnten. Nach einer ersten Begutachtung durch das beauftragte Ingenieurbüro war dann auch klar, dass besonders der östliche Mauerabschnitt, genannt „Bastion“ als besonders kritisch eingestuft werden musste, da er abzukippen drohte. Der Mauerabschnitt war im Bereich der Mauerkrone mit 20 cm deutlich zur Talseite hin überkippt und musste daher im Rahmen einer Sofortmaßnahme gesichert werden.

 

Notsicherung östliche Klostermauer

 

Als Sofortmaßnahme ließ das Landesdenkmalamt eine Seilnetzsicherung zu, die mittlerweile ausgeführt ist und  ab April auch an einer zweiten kritisschen Stelle der Klostermauer zum Tragen kommen wird. Die Gesamtkosten der Notsicherung einschließlich Erkundung und Vorplanung eines späteren dauerhaften Sanierungskonzeptes liegen bei rund 200.000 Euro. Ob und in welcher Höhe die Maßnahme vom Land gefördert werden kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.

 

Fotos: Helge Spieth, Stadtbaumeister