Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 21.06.2020

Einsatzreiche Woche

Weil sich ein Spatz am 15.06. an einem Seil an einer Dachrinne verfangen hatte und die von den Anwohnern verständigte Tierrettung Unterland den Vogel nicht selbst befreien konnte, wurde um 17.34 Uhr die FFL mit der Drehleiter zur Unterstützung angefordert. Über die Drehleiter konnte der Vogel befreit und im Anschluss daran von der Tierrettung versorgt werden. Mit dem Alarmstichwort "auslaufender Kraftstoff" wurde die FFL am 16.06. um 08.09 Uhr auf die B 27 alarmiert. Dort zog sich eine Kraftstoffspur von Heilbronn kommend bis  in den Landkreis Ludwigsburg. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass sich in der Hohle zwischen Lauffen und Talheim vein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Die verletzten Personen wurden rettungsdienstlich versorgt und durch die Wehren aus Talheim und Lauffen erfolgte eine Absicherung der Unfallstelle. Um die Einsatzstelle wieder für den Verkehr freizugeben, wurde eines der verunfallten Fahrzeuge mit der Seilwinde des Rüstwagen an den Fahrbahnrand gezogen. Was die Kraftstoffspur anbelangt, wurde hier die weitere Sicherung und Beseitigung durch von der Straßenmeisterei übernommen. "Wasserrettung" lautete dann am 17.06. um 16.09 Uhr das Alarmstichwort für die FFL und die Berufsfeuerwehr Heilbronn. Grund für die Alarmierung war hier der Umstand, dass sich eine Person einen Zugang zu einem Bausellenkran der Schleusenbaustelle verschafft hatte und auf dem Kranausleger in ca. 30 Metern Höhe herumturnte. Beim Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr machtte sich die Person dann wieder sebst auf den Weg nach unten, wo diese dann unverletzt von der Polizei in Empfang genommen wurde. Die wegen der Höhe bereits alarmierte Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Stuttgart musste nicht ausrücken. Nach einem Starkregenereignis folgten dann am gleichen Tag ab 17.58 Uhr mehrere Alarme wegen vollgelaufner Keller. In den meisten Fällen war das Wasser beim Eintreffen der FFL bereits wieder selbst abgelaufen. In einem Keller in der Jahnstr. stand jedoch das Wasser ca. 30 cm hoch auf der gesamten Kellerfläche. Hier sorgte die FFL für einen Abfluss des Wassers. Auch der Neckartalradweg wurde zwischen dem Zementwerk und Heilbronn das Opfer des Starkregenfalls. Teile des Radweges wurden durch Matsch und Geröll unbefahrbahr gemacht. Der Radlader der Stadt Lauffen und die FFL sorgten dafür, dass der Radweg zeitnah wieder befahrbar war. Am 18.09. ertönten die Funkmeldeempfänger um 11.58 Uhr, weil Wasser in einem Öltankraum in einem Kellergeschoss nach den Starkregenfällen vom Vortag festgestellt worden ist. Öl ist zum Glück nicht ausgelaufen. Durch die FFL wurde das Wasser aus dem Keller geschöpft.

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Michael Kenngott