Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 20.09.2020

Türöffnung Notfall, undefinierbarer Geruch und Haushaltsrauchwarnmelder

Weil am 18.09. ein Hausnotrufalarm ohne Sprachruf beim ASB eingegangen ist, wurde um 18.37 Uhr umgehend über die ILS eine Alarmierung von Rettungsdienst, Feuerwehr uund Polizei veranlasst, da der Zustand der hilfesuchenden Person nicht eingeschätzt werden konnte. Im entsprechenden Wohngebäude eingetroffen, konnte mit der hilfesuchenden Person ein erster Kontakt durch die Türe hergestellt werden. Mit Türöffnungswerkzeug wurde die Türe dann für den Rettungsdienst und die Polizei geöffnet, um eine entsprechende Versorgung der Person durchführen zu können.Nach dem eine Person in den Nachtstunden einen deutlichen Schwefelgeruch in der Umgebung ihrer Wohnstätte wahrgenommen hatte, verständigte diese am 19.09. um 01.48 Uhr die Feuerwehr. Durch die FFL wurde der genannte Bereich und weitere Teile des Stadtgebietes abgefahren und kontrolliert. Nach Rücksprache mit der meldenden Person war dann auch die Wahrnehmung des Schwefelgeruchs nicht mehr so stark, so dass der Einsatz gegen 02:40 Uhr beendet werden konnte. Was die Geruchswahrnehmung ausgelöst hatte konnte nicht festgestellt werden. Durch den Warnton eines Rauchwarnmelders in einem Mehrfamilienhaus aufmerksam geworden, wählten am 19.09. die besorgten Hausbewohner den Euronotruf 112 und sorgten so für eine Alarmierung der Feuerwehr. Bis zum Eintreffen des um 11.27 Uhr alarmierten Löschzugs war bereits eine Anwohnerin über das geöffnete Toilettenfenster in die Wohnung eingestiegen und für die Bereinigung der Gefahrensituation gesorgt, in dem sie das auf dem eingeschalteten Herd vergessene Essen ins Freie befördert hat. Durch die Feuerwehr und Polizei wurde die Einsatzstelle dann abschließend der wieder heimgekehrten Bewohnerin der Wohnung übergeben. Im aktuellen Fall muss man hier wieder einmal mehr hervorheben, dass Rauchmelder leben retten. Nicht auszudenken, was ohne diesen kleinen und signalgebenden Haushaltsrauchwarnmelder hätte passieren können. Auch wenn das beherzte Vorgehen einer Anwohnerin zur Abwendung der Gefahr gesorgt hat, weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass Sie sich ohne eine erforderliche Schutzausrüstung nicht selbst einer Gefahr für Leib und Leben aussetzen. Wir von der Feuerwehr haben die notwendige Schutzausrüstung mit Atemschutzgeräten. Brandrauch ist gefährlich und wenige Atemzüge des giftigen Brandrauch können zur ernsthaften Gesundheitsschäden oder gar zum Tode führen.

FFL -Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit-

Michael Kenngott