Virtueller Lauffener Bote

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N. | Kenngott, Michael | 23.03.2021

Bahnunfall, Garage einsturzgefährdet, Gewässerverunreinigung, Türöffnung Notfall

Am 15.03. wurden die Feuerwehren aus Lauffen, Bad Friedrichshall, die Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst  und Polizei mit dem Alarmstichwort "Bahnunfall" in den Bereich des Lauffener Bahnhof alarmiert. Bei der Hilfeleistung war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz, welcher auf dem Gelände der FFL gelandet ist.  Die Feuerwehr Talheim wurde am 16.03.2021 um 12:35 Uhr mit dem Stichwort „Bauunfall / Einsturzgefahr“ alarmiert. Ein PKW durchbrach die Garagenwand und zerstörte diese dabei massiv. Mit dem ebenfalls hinzualarmierten Baufachberater des THW Weinsberg wurde die Garage begutachtet und in enger Zusammenarbeit mit dem Rüstwagen der Feuerwehr Lauffen und dessen Abstützmaterial die Garage gesichert. Im Anschluss wurde der PKW mit der Seilwinde des Rüstwagens geborgen.  "Gewässerverunreinigung" lautete das Alarmstichwort am 17.03. um 18.07 Uhr, nach dem Spaziergänger entlang des Leinbachs entdeckt hatten, welches in einem Zulauf zum Leinbach das Wasser trüb und milchig war. Um eventuelle Umweltschäden zu vermeiden wurde die Feuerwehr alarmiert. Diese installierte im ersten Schritt einen Damm, um den weiteren Zufluss des verunreinigten Wassers zum Leinbach zu stoppen. Umgehend wurde die Ursachenanalyse gestartet. Parallel wurde die Feuerwehr Lauffen alarmiert. Mit deren Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) wurden erste Wasserproben entnommen und bspw. auf den PH-Wert analysiert. Zur weiteren fachlichen Unterstützung wurde der Fachberater Chemie angefordert. Dieser wurde durch die Feuerwehr Bad Friedrichshall zur Einsatzstelle gebracht, da der Berater in Bad Friedrichshall ansässig ist. Weiter waren sowohl der Kreisbrandmeister, dessen Stellvertreter sowie das Landratsamt und die Polizei Heilbronn am Einsatzort anwesend. Da während des Einsatzverlaufes die Verunreinigung nicht identifiziert werden konnte wurde eine Fachfirma mit der Absaugung des verunreinigten Wassers beauftragt. Nach Abschluss der Absaugung wurde der Kanal nochmals gespült, um etwaige Reste der Verunreinigung zu entfernen. Als keine weitere Verunreinigung mehr gefunden werden konnte wurde der Damm wieder geöffnet. Nach den Aufräumarbeiten konnte der Einsatz für alle Beteiligten beendet werden. Wieder einmal zur besten Tatortzeit ertönten die Funkmeldeempfänger am 21.03. um 20.24 Uhr zu einer Türöffnung Notfall. Durch Hilferufe aus einem Wohngebäude aufmerksam geworden, alarmierten die besorgten Nachbarn die Rettungskräfte. Durch die Feuerwehr wurde mit Spezialwerkzeug ein zugang für die Polizei und für den Rettungsdienst ins Gebäude geschaffen. Nach einer Untersuchung der Person durch den Rettungsdienst, konnte diese aber in ihrem Wohnhaus verbleiben.

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Michael Kenngott