zurück zum Stadt‑PortalRubrikenübersichtAktuelle Nachrichten20 Jahre lang hat die Untergruppenbacherin Friedlinde Gurr-Hirsch den Wahlkreis Eppingen für die CDU vertreten. Nun führte sie ihre Abschiedstour ins Lauffener Rathaus.

Virtueller Lauffener Bote

Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 29.03.2021

20 Jahre lang hat die Untergruppenbacherin Friedlinde Gurr-Hirsch den Wahlkreis Eppingen für die CDU vertreten. Nun führte sie ihre Abschiedstour ins Lauffener Rathaus.

Vor der politischen Karriere von Friedlinde Gurr-Hirsch stand eine Lehrtätigkeit an der kaufmännischen Berufsschule in Heilbronn. So waren die Schwerpunkte ihrer parlamentarischen Arbeit vorgezeichnet - Landwirtschaft und Weinbau aus der familären Prägung heraus, Bildung und Betreuung aus Studium und dem beruflichen Hintergrund.

 

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch Bildunterschrift: Staatsskretärin Friedlinde Gurr-Hirsch auf ihrer Abschiedstour bei Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger

 

Für Lauffens Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger war sie die Verkörperung der Nähe zum Wahlkreis. Die Kontakte beschränkten sich nicht auf offizielle Unterstützungen, die in Lauffen zahlreich waren - im Vordergrund für die weiterführenden Schulen der Neckarstadt. Lauffen ist auch ständig in einem Sanierungsgebiet des Landes Baden-Württemberg, in die Zeit der Landtagsabgeordneten fielen die Gebiete Dorf 1, Dorf 2 und Stadtmitte mit Klosterhof, die hohe Landeszuschüsse erforderten. Als Vorsitzende des Blasmusik-Kreisverbandes war Frau Gurr-Hirsch regelmäßig Gast der Stadtkapellen-Konzerte und vertrat die Stuttgarter Politik bei Feierlichkeiten und Festen, zum Beispiel Wein auf der Insel im beschaulichen Hof der Lauffener Rathausburg.

 

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch

Bildunterschrift: Zum neuen Partnerbetrieb der Aktion Natur im Garten konnte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch die Fa. Pflanzen Mauk auszeichnen

 

Es waren 20 gemeinsame Jahre für den Bürgermeister und die Landtagsabgeordnete, die nicht immer konfliktfrei waren - beim Bau der B 27 Neckarbrücke dauerte es einige Zeit, bis man eine gemeinsame Linie gefunden hatte. Mit gegenseitigem Respekt und der Anerkennung der unterschiedlichen Interessenlage wurde aber auch diese Aufgabe gemeistert - so kann Friedlinde Gurr -Hirsch in den kommenden Jahren den Verlauf der Baustelle aus der Pensionärinnensicht begleiten - nach dem aktuell laufenden   Schleusenumbau der Neubau der Fischtreppe, danach dann die Ertüchtigung der Brücke.

 

Der Lauffener Bote wünscht der langjährigen Abgeordneten unseres Wahlkreises und Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einen erlebnisreichen und erfüllten Ruhestand.