Virtueller Lauffener Bote

Archiv: Abenteuerspielplatz

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Abenteuerspielplatz | Kast, Ingrid | 03.08.2021 – 10.09.2021

Eine große Anerkennung

Seit der Gründung des Abenteuerspielplatz ist die Kooperation mit den Schulen eine seiner vordersten Aufgaben. Von der Elternschaft der Abschlussklassen vier der Herzog Ulrich Grundschule gab es am letzten Schultag des Jahres einen richtigen Batzen Geld für den Abenteuerspielplatz! Auch diese Spende tut gut und der herzliche Dank geht zurück an alle Beteiligten vor allem an Frau Silke Klein, jener Lehrein, die als erste und das seit sechs Jahren jede Woche an einem Vormittag mit ihren SchülerInnen den Abenteuerspielplatz besucht! Danke, vielen Dank,auch an Dich, liebe Silke!
ASP Foto: Hans Krauss

 

Tätärätätätätääää
Berichten wollte ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser auch davon, dass auf den heutigen Tag (Donnerstag) genau vor zwei Wochen auf dem Abenteuerspielplatz ein ganz besonderes Ereignis stattfand: Herr Franz Wolf vom Musikverein der Stadtkapelle Lauffen hatte zusammen mit LehrerInnen der Musikschule Lauffen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe zwei der Herzog Ulrich Schule auf den Abenteuerspielplatz eingeladen, um ihnen auf spielerische Weise an fünf festgelegten Stationen die Klangmöglichkeiten und die Variabilität von Klarinette, Querflöte, Trompete, Bariton, Posaune und Tuba zu zeigen. Coronabedingt durften die Kinder dieses Mal die Instrumente nicht selber ausprobieren.
Der Abenteuerspielplatz hatte bei dieser Angelegenheit und bei herrlichstem Sommersonnenwetter die Rolle des Gastgebers und des großen Pausenclowns mit Zieharmonika und Posaune: Wie kam es denn dazu, dass Menschen überhaupt Musik machen? Wie war das in der Steinzeit mit Musik und weshalb hatte man die erste Trommel erfunden? Wie erzeugt man Töne mit einem Grashalm und was für eine Rolle spielten Geräusche und Tiere bei der Erfindung von Liedern, alten Weisen und bei der Entstehung der ersten Instrumente? Und schließlich : Warum ist es überhaupt erforderlich, vor einem großen Konzert die Instrumente zu stimmen?
Aufgestellt in einer langen Reihe standen die SchülerInnen den lustigen Profis gegenüber. Absichtlich hatten diese zuvor ihre Instrumente verstimmt und suchten nun gemeinsam nach dem klingenden C.
Und dann ging es ab wie bei Schmitz Katze in die letzte Runde, gerade so wie damals in den Straßen des alten New Orleans, am Mississippi, wo in der bunten afroamerikanischen Szene mit dem Klassker „O when the Saints‘ eine neue, wilde, lustige, mitreißende Tanzmusik erfunden wurde, die auch heute noch die jungen Zweitklässler begeistert!. Angeführt von der spontan zusammengestellten Dixielandkapelle zog diese munter , tanzend mit ihren Holz- und Blechblasinstrumenten gefolgt von den Kindern und ihren Lehrerinnen durch das Tor des Spielplatzes hinaus!
So war dieses Ereignis für a l l e einfach ein wunderschöner Vormittag und für manch ein Kind wird es ganz sicher den Einstieg in die Musikszene bedeuten. Und ich bin mir, ganz sicher: auch dem guten alten Satchmo, Herrn Louis Armstrong und seiner Ella Fitzgerald im Himmel hat die letzte Szene besonders gut gefallen! - Hans Krauss