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Landratsamt Heilbronn

Landratsamt Heilbronn | Kast, Ingrid | 24.11.2021

Das Landratsamt informiert: Zensus 2022 – 500 Interviewer für den Landkreis Heilbronn gesucht

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Im Jahr 2022 findet in Deutschland wieder eine Volks-, Gebäude-, und Wohnungszählung (Zensus 2022) statt. Mit dieser bundesweiten statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Das Landratsamt Heilbronn sucht dafür Erhebungsbeauftragte, so genannte Interviewer, die ab dem 16. Mai 2022 bis Ende Juli 2022 kurze Befragungen im Landkreis durchführen.

 

Die Interviewer erhalten eine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung, die sich aus einem Grundbetrag und einem Betrag für jeden korrekt ausgefüllten Fragebogen zusammensetzt. Jeder Interviewer übernimmt etwa 150 Fragebögen, weniger sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.

 

Die zur Verschwiegenheit verpflichteten volljährigen Interviewerinnen und Interviewer werden für die Tätigkeit entsprechend geschult. Für die Befragung sind gute Deutschkenntnisse, Mobilität und ein offener und freundlicher Umgang voraussetzend. Wohnortnahe Erhebungen werden ermöglicht, um die Fahrtwege für die Interviewerinnern und Interviewer weitestgehend gering zu halten. Befragungen in der unmittelbaren Nachbarschaft sind selbstverständlich ausgeschlossen.

 

Der Zensus 2022 wird nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union durchgeführt, wobei nach dem Zufallsverfahren Adressen von etwa 10 % der Bevölkerung ausgewählt werden. Auch Bewohner von Heimen und Gemeinschaftseinrichtungen werden befragt. Die anonymisiert ausgewerteten Daten dienen als Basis für politische Entscheidungen, sowie für die Zuweisung an Geldern auf Grundlage der Bevölkerungszahlen.

 

Weitere Informationen erhalten interessierte Personen bei der Erhebungsstelle Zensus 2022 des Landratsamtes Heilbronn in der Uhlandstraße 25 telefonisch unter 07131727563-0 oder auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/zensus2022. Hier ist auch ein Kontaktformular zu finden, über das sich Interessierte bis Ende Dezember 2021 bewerben können.  

 

 

Achtung, Lebensgefahr!

Kopfhörer und nicht beachtete Wegsperrungen machen den Waldbesuch gefährlich

 

Wenn im Herbst die Temperaturen fallen und die Bäume ihr Laub verlieren, steht für die Waldarbeiter und Förster die aufreibendste Zeit des Jahres an. Die Holzeinschlagssaison hat begonnen, und vielerorts im Landkreis werden Bäume gefällt, um den nachwachsenden Rohstoff Holz aus der Region zur Verfügung zu stellen. Zugleich dient die Holzernte der Mischungsregulierung und der Förderung von Zukunftsbäumen. Diese besondere Jahreszeit im Wald setzt ein gutes Miteinander von Forstleuten und Waldbesuchenden voraus.

 Holzernte

Zum Schutz der Erholungssuchenden ist die Sperrung einzelner Waldwege bei Baumfällarbeiten oftmals unumgänglich. Waldarbeiter an der lauten Motorsäge oder die Fahrer von eingesetzten Forstmaschinen müssen sich hierbei auf die Beachtung von Wegsperrungen und das Verständnis der Waldbesuchenden verlassen können, andernfalls kann es zu brenzligen oder gar lebensgefährlichen Situationen im Wald kommen.

 

Als besonders heikel zeigt sich in den letzten Jahren verstärkt ein neuartiger Trend: Sport treiben oder Spazierengehen im Wald mit Kopfhörern auf den Ohren. „Schon mehrfach mussten wir in diesem Herbst Personen aufhalten, die offensichtlich Wegsperrungen umgangen hatten und plötzlich mit Kopfhörern gewissermaßen taub mitten im Gefahrenbereich standen“, berichtet Uli Zobel, Forstrevierleiter in Neudenau. Kopfhörer und missachtete Wegsperrungen – eine brandgefährliche Kombination im Wald, wie nicht nur Förster Zobel findet.

 

Grundsätzlich bemühen sich die Verantwortlichen, die Wegsperrungen nur dort, wo es unbedingt notwendig ist, und nur so lange wie nötig einzusetzen. Im besten Fall können Absperrungen an Wegkreuzungen angebracht werden, um den Waldbesuchern gleich eine Umleitung zu ermöglichen, das lässt sich jedoch nicht in allen Fällen umsetzen.

 

Durchgang verboten – Wegsperrungen bei Forstarbeiten respektieren

(Foto: Landratsamt Heilbronn).