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Aktuelle Nachrichten | Rutz, Gerald | 25.11.2021

ALARMSTUFE 2 gilt seit dem 24.11.21 - mit NEUEN Einschränkungen

Verschärfung der Corona-Verordnung

Symbolbild Coronavirus Romolo Tavani

 

Baden-Württemberg verschärft ab dem 24.11.21 die Corona-Verordnung. Es gilt ALARMSTUFE 2, da die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz über dem Wert von 6 liegt oder mehr als 450 Intensivbetten im Land belegt sind.

 

Mit dem Erreichen der zweiten Alarmstufe gelten neue, zusätzliche Regelungen. So müssen beispielsweise geimpfte oder genesene Personen ab jetzt, in folgenden Bereichen, einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen: 

  • Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen.
  • Weihnachtsmärkte. Zudem dürfen hier nur 50 Prozent der üblichen Besucherzahl eingelassen werden.
  • Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme von Friseurbetrieben und Barbershops. Hier gilt 3G mit PCR-Test.
  • Diskotheken und Clubs.
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

Solange keine Speisen oder Getränke konsumiert werden, gilt auf Weihnachtsmärkten auch im Freien generell die Maskenpflicht, da hier der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

 

Weiter gelten für Veranstaltungen ab jetzt wieder Personenobergrenzen für Besucher.

 

In Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Gasthäuser, Pensionen oder Campingplätze gilt weiter 2G. Davon ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen oder besondere Härtefälle, wie beispielsweise ein dringend notwendiger Arztbesuch. In diesen Ausnahmefällen muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden. Gastronomische Einrichtungen in den Beherbergungsstätten dürfen diese Personen nur im Freien und nach Vorlage eines negativen PCR-Tests benutzen.

 

Die aktuell geltende Corona-Verordnung stellt außerdem klar, wie Betreiber, Anbieter und Veranstalter verpflichtet sind, Test-, Genesenen und Impfnachweise zu kontrollieren.

 

Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App, geprüft werden.

 

Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen weiter keinen Testnachweis vorlegen und sind von den Zugangs- und Teilnahmeverboten ausgenommen. Jedoch gilt diese Ausnahme nun nur noch für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 17 Jahre. Zudem gilt die Ausnahme generell nicht für Clubs, Diskotheken und Saunen.

 

Schwangere und stillende Personen sind nur noch bis zum 10. Dezember 2021 von der Testpflicht und den Zutrittsbeschränkungen ausgenommen, da es dann seit drei Monaten eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt.

 

In besonders betroffenen Kreisen führt die Landesregierung wieder Ausgangsbeschränkungen sowie weitere Beschränkungen ein, wenn während der geltenden Alarmstufe II die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt.

 

In diesen Landkreisen gilt im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, 2G.

Abholangebote und Lieferdienste – einschließlich solcher des Online-Handels – sind weiterhin uneingeschränkt möglich.

 

Zur aktuell geltenden Corona-Verordnung kommen Sie über die Seite https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/