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Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 25.04.2022

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung informiert:

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle - aktuelle Broschüre April 2022

 

 

Vor fünf Jahren wurde das Standortauswahlgesetz (StandAG) novelliert. Dies markierte einen Neustart bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. Das Verfahren findet unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt und orientiert sich ausschließlich an gesetzlich festgelegten wissenschaftlichen Kriterien. Es bietet die Chance, einen breiten und nachhaltigen gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit den Hinterlassenschaften des Atomzeitalters zu finden und so das letzte Kapitel zur Atomenergienutzung in Deutschland gemeinsam zu schließen.

 

Gemäß StandAG führt das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Aufsicht über das Verfahren und ist Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Arbeiten zur Standortsuche selbst führt ein bundeseigenes Unternehmen durch, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH. Die BGE mbH hat im September 2020 ihr erstes Zwischenergebnis vorgelegt. Demnach lassen 54 Prozent der Fläche Deutschlands günstige geologische Eigenschaften für ein Endlager erwarten. Anschließend hat die Fachkonferenz Teilgebiete als erstes gesetzlich vorgesehenes Beteiligungsformat das Zwischenergebnis beraten und ihren Bericht im September 2021 an die BGE mbH übergeben. Im nun folgenden Schritt bereitet die BGE mbH die Einengung auf Standortregionen vor, bevor der Bundestag darüber entscheidet. Das BASE wird in den betroffenen Regionen Regionalkonferenzen einrichten, die umfangreiche Beteiligungsmöglichkeiten bieten.

 

Die aktuelle Broschüre April 2022 können Sie unter

www.endlagersuche-infoplattform.de/kommunen-infobroschuere

einsehen bzw. herunterladen.