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Einblicke in die Geheimnisse des Hubschraubers und wie er vom Piloten gesteuert wird:
Der Hubschrauber ist ein faszinierendes Fluggerät. Anders als ein „normales“ Flugzeug, das nur seiner Nase nach fliegen kann, kann ein Hubschrauber vorwärts, seitwärts und rückwärts fliegen. Er kann sogar in der Luft stehen bleiben.
Deswegen braucht er auch keine Start- oder Landebahn, sondern kann einfach senkrecht in die Luft steigen und auch wieder genau auf einem Punkt landen. Wenn im Flug einmal der Motor kaputt gehen sollte, ist das nicht schlimm, denn auch ein Hubschrauber kann segeln – das hat er sich von der Natur abgeguckt.
Doch wie macht er das alles? Ist das Zauberei? Sicher nicht! Professor Ewald Krämer hat in der ersten Kinder-Uni-Veranstaltung von Lauffen will es wissen mit zahlreichen interessierten Kids hinter die Geheimnisse des Hubschraubers geschaut ... mehr
Über die grüne Form der Energieerzeugung 120 Jahre nach der ersten Drehstromübertragung Lauffen - Frankfurt:
Neben Solar- und Windenergie spielt die Wasserkraft eine bedeutende Rolle in der Zukunft der Energiewende. Dr. Roland Münch, Chef der Voith Hydro, erklärt welchen Vorteil die Energieerzeugung aus Wasserkraft bietet, welche Standorte von Vorteil sind und geht schließlich auf die Technik der Meeresströmung-Kraftwerke ein. Im Gespräch gibt er auch persönlich Stellung zur Frage welche Meeresstromnutzung für ihn am aussichtsreichsten sei. Roland Münch möchte mit seinem Vortrag die Möglichkeiten der Wasserkraft aufzeigen und den essenziellen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung hervorheben. An den Vortrag schloss sich ein Wissenschaftstalk an. Es moderierte Ralf Butscher und Wolfgang Hess für "bild der wissenschaft" ... mehr
Was Einsteins Nobelpreis mit der modernen Nanoelektronik zu tun hat:
Einstein hat vor 90 Jahren den Nobelpreis für die Erklärung des photoelektrischen Effekts erhalten, wodurch die praktische Grundlage für die moderne Quantentheorie gelegt wurde.
Prof. Klaus von Klitzing erklärte allgemeinverständlich, was zur Entwicklung der Quantentheorie geführt hat, gab einen Überblick über Quantenphänomene in der Nanoelektronik und zeigte, welche Technologien es ermöglicht haben, die Nanowelt zu kontrollieren. Der Max-Planck-Direktor beantwortete die Fragen: Wie funktioniert ein Halbleiterlaser, der die Informationen auf einer CD abtastet? Woher kommen die bunten Farben beim Pfau?
Der Stuttgarter Physiknobelpreisträger wollte mit seinem Lauffener Vortrag Einstein widerlegen, der meinte: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“.
Auf dem Podium diskutierte Prof. Klaus von Klitzing mit Dr. Manuel Kessler, Diplom-Physiker aus Kirchheim a. N., Steffen Hahn, Abiturient des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen a. N. aus Nordheim, und einer ebenfalls sehr an Physik interessierten Abiturientin aus Bad Mergentheim, Anastasia Dietrich...mehr
Weniger Ressourcenverbrauch – und trotzdem Wachstum!
Um die drohende Klimaerwärmung um bis zu fünf Grad Celsius einzudämmen, muss der Kohlendioxid-Ausstoß gewaltig reduziert werden: Regenerative Energien müssen fossile ablösen. Doch das allein reicht nicht, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen. Noch wichtiger ist, die Effizienz der eingesetzten Rohstoffe drastisch zu steigern. Wie Wohlstand mit weniger Energie-Einsatz zu haben ist, beschrieb Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker in seiner einzigartigen Darstellungsform, die ihm viele Preise eingebracht hat. Weizsäcker war von 1991 bis 2000 Präsident des weltbekannten Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und ist derzeitig Ko-Vorsitzender des internationalen Gremiums für nachhaltiges Ressourcen-Management – einer UN-Organisation. An den Vortrag schloss sich ein Wissenschaftstalk an. Es moderierte „bild der wissenschaft“-Chefredakteur Wolfgang Hess...mehr
Die fossilen Energierohstoffe bestreiten heute rund 80% des weltweiten Primärenergiebedarfes. An dieser Situation wird sich trotz hoher Zuwachsraten bei den erneuerbaren Energien auch in den nächsten Dekaden kaum etwas ändern. Bezüglich der künftigen Verfügbarkeit wird Erdöl am kritischsten gesehen, hingegen sind bei der Kohle vom geologischen Angebot her keine Engpässe zu erwarten. Werden die fossilen Energierohstoffe auch zukünftig in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen?
Referent Hilmar Rempel, Jahrgang 1945, hat sich genau mit dieser Frage beschäftigen. Der Diplom-Geologe ist seit 1990 in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover tätig, seit 2009 als stv. Arbeitsbereichsleiter „Verfügbarkeit von Energierohstoffen“. Nach dem Studium der Erdölgeologie in Aserbaidschan arbeitete er als Geologe, 1982–90 im Ministerium für Geologie Berlin.
An den Vortrag schloss sich ein Wissenschaftstalk an. Es moderierte „bild der wissenschaft“ - Chefredakteur Wolfgang Hess. Seine Gäste waren Dr. Birgit Müller, Dr. Michael Mühlschlegel und Marius Penz, Zehntklässler im Hölderlin-Gymnasium Lauffen a. N...mehr
Die Bedeutung von Innovationen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird immer noch unterschätzt. Doch gerade in der Krise gilt es, sich darauf zu besinnen, dass reale Werte durch innovative Produkte und Dienstleistungen von hoher Qualität und klarem Kundennutzen geschaffen werden. Deutschland mit seinen Kompetenzen im Maschinen- und Anlagenbau, der guten Basis in Energie- und Umwelttechnologien und der Beherrschung von komplexen Systemen hat hervorragende Chancen, auch an den kommenden Wachstumsmärkten zu partizipieren. Referent Prof. Hans-Jörg Bullinger, geboren im April 1944, promovierte nach dem Maschinenbaustudium und habilitierte sich. 1975 wurde er im Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Abteilungsleiter. Seit Herbst 2002 ist er Präsident der Fraunhofer Gesellschaft in München und wurde 2009 zum „Manager des Jahres“ gekürt. An den Vortrag schloss sich ein Wissenschaftstalk an. Es moderierte „bild der wissenschaft“ - Chefredakteur Wolfgang Hess. Sein Gast war Heinz-Dieter Schunk...mehr
Wüstensonne anstatt Atommeiler. Zukunftsweisende Idee oder nicht umsetzbares Hirngespinst? Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob sich Wüstensonne als Stromquelle für Mitteleuropa eignet und damit eine klimaschonende Alternative zu Öl, Gas, Kohle und Uran gefunden ist. Als Direktor der Institute für Thermodynamik und Wärmetechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Stuttgart umfassen die wissenschaftlichen Interessen des vielfach international ausgezeichneten gebürtigen Karlsruhers ein weites Spektrum von der Wärme- und Stoffübertragung bis hin zur Solar- und Brennstoffzellentechnik. Auf der Suche nach alternativen Energien führte das DLR eine detaillierte Bestandsaufnahme der Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen durch. Weit an der Spitze lag dabei die Sonnenenergie. Die ungeheuren Energieressourcen im Mittelmeerraum könnten als die ergiebigsten Quellen dienen um den europäischen Strombedarf zu decken. Dieses Zukunftsszenario diskutierte der Wissenschaftler im Anschluss an seinen Vortrag mit den Lauffenern Dr. Birgit Müller und Uwe Fabich. Es moderierte „bild der wissenschaft“ - Chefredakteur Wolfgang Hess...mehr
Zeit und Uhren bestimmen unser Leben. Dabei wird die Zeitmessung immer genauer getaktet. Die Erddrehungen als gängiger Maßstab für Tag und Zeit reicht längst nicht mehr aus, um moderne Zivilisationen zu bedienen. Die besten Aromuhren gehen inzwischen so exakt, dass 50 Millionen Jahre verstreichen müssten, bis sie eine Sekunde daneben liegen. Wie Atomuhren funktionieren, warum eine solche Ganggenauigkeit heutzutage wirklich wichtig ist und für fast jeden von uns eine große Bedeutung hat, erläuterte Dr. Robert Wynands, Arbeitsgruppenleiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Diese Forschungseinrichtung ist in Deutschland für die Verbreitung aller Zeitsignale verantwortlich, über die Funkuhren gestellt werden. Nach seinem Vortrag diskutierte Dr. Robert Wynands in einer Tak´lkrunde mi Rüdiger Pachelbel (Uhrenfachmann und Juwelier), Tianyu Yuan (12. Klasse Höld.-Gymn.) und dem Chefredakteur von "bild der wissenschaft"...mehr