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Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 07.11.2022

Netzwerk für Austausch, Kinderschutz und Jugendveranstaltungen

Ein Blick in die zweite Zukunftswerkstatt der Lauffener Agenda Jugend

Trotz - oder leider oft auch wegen - Corona ist gerade derzeit ein sehr hoher Bedarf an sozialer Begleitung und Unterstützung bei den Kindern und Jugendlichen festzustellen. Bei den verschiedenen mit Kinder- und Jugendthemen befassten Stellen in Lauffen a. N. aber auch deren externen Kooperationspartnern gibt viel Konfrontation mit ähnlichen Fragestellungen. Daher soll die Agenda Jugend eine koordinierte Vernetzung aller Expertise schaffen um für Kinder und Jugendliche, für deren Familien, da zu sein und die eigene Arbeit so gut wie möglich machen zu können.

 

Nach einem lockeren Austausch bei Zwiebel- und Kartoffelkuchen sowie Begrüßungen durch den geschäftsführenden Schulleiter Christian Müller und Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger, führte die Amtsleiterin des Büro Bürgermeister Carlotta Drechsler in aktuelle Entwicklungen im Kinder- und Jugendbereich vor Ort ein:

 

Im Bereich des Kita-Personals konnte nach einer weiteren Talfahrt der Personalstamm durch den großen Einsatz der Kita-Gesamtleitung Ulrike Rennhack-Dogan zwischenzeitlich stabilisiert werden. Endlich kann so wieder ein weitgehend regulärer Betrieb in den Einrichtungen stattfinden, sowohl die Teams als auch die Familien haben diesbezüglich etwas Entspannung verdient. Das neue Generationenquartier Bismarckstraße hat jüngst seine Türen geöffnet und kann nun die Ü3-Warteliste abfedern. Die beiden Grundschulen wurden mit zusätzlicher Schulsozialarbeit unterstützt, eine 50% Stelle der Mobilen Jugendarbeit ist diesen Sommer mit Antje Nikolaus an den Start gegangen. Erstmals seit der Corona-Pause kann am 15. November auch die Börse über weiterführenden Schulen, welche Heike Witzemann federführend organisiert, wieder angeboten werden. Am Lamparterpark konnte ein Gebäude erworben werden, in welchem aktuell eine Jugendwerkstatt einzieht. Der Jugendrat mit seinem Vorsitzenden Silas Link ist hier gemeinsam mit Moritz Mietzner als Kinder- und Jugendreferent und Anje Nikolaus unheimlich aktiv. Überdies konnten am Samstag vor dem Agenda Jugend Treffen erstmals wieder die Tore der Kinderfarm – des neu benannten bisherigen Abenteuerspielplatzes - öffnen. Für die Leitung konnte die Kindheitspädagogin Sonja Sharma gewonnen werden, die von einem ähnlichen Gelände in Ludwigsburg bereits einen guten Erfahrungsschatz mitbringt. Hier werden neben dem offenen Betrieb vor allem Kooperationen mit den Schulen und Kitas im Fokus sein.

Am Freitag davor hat die JuLe Lauffen a. N. ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Ein Kooperationspartner vor Ort, den die Stadtverwaltung sehr schätzt.

Zusammen mit der großen Vereins- und Einrichtungslandschaft ist Lauffen a. N. im Kinder- und Jugendbereich damit sehr breit aufgestellt.

 Agenda Jugend Zukunftswerkstatt

 

Angeleitet durch Coach und Moderator Alexander Meic entwickelte der Teilnehmerkreis der Agenda Jugend Zukunftswerkstatt 2 aus den Ergebnissen des ersten Treffens verschiedene Projekte heraus, an denen künftig in Kleingruppen weitergearbeitet werden soll:

 

Das Projekt Netzwerk möchte sich im Weiteren mit dem Erstellen einer Online-Plattform befassen, die für bestimmte Bedarfe/ Probleme direkt Hilfe anbietet und vernetzt. Z.B. könnten für den Berufseinstieg Schüler, die auf der Suche nach Ausbildungsplätzen sind und Betriebe, die auf der Suche nach Azubis sind, zusammengeführt werden.

 

Im Projekt Kinderschutz geht es darum, durch Aufklärung und Prävention Sicherheit zu schaffen für Kinder und Jugendliche, aber auch für jene, die mit diesen arbeiten bzw. sich ehrenamtlich engagieren. Es soll Begleitung im Erstellen von Kinderschutzkonzepten in Kitas, Schulen, Vereinen und Einrichtungen angeboten werden.

 

Das Projekt Jugendveranstaltungen möchte sich für die Umsetzung von Jugendinteressen einsetzen. Veranstaltungen für Jugend, die von Erwachsenen geplant werden, treffen oft nicht gezielt das Interesse der Jugend. Der Jugend soll daher durch diese Gruppe eine Anlaufstelle geboten werden, eigene Ideen einzubringen und dann gemeinsam für die Umsetzung Notwendiges zu organisieren: Räume / Ressourcen / Personal, z.B. aus Zugewinnung von Vereinen/Einrichtungen, die an der speziell aktuell geplanten Veranstaltung auch Interesse haben könnten.

 

Wer das Kurzportfolio der Projektgruppen nun hier gelesen hat und sich spontan angeregt fühlt, sich in einem der Bereiche engagieren zu wollen, kann sich gerne an Frau Drechsler, E-Mail: drechslerc@lauffen-a-n.de, Tel. 07133/106-16, wenden. Es kann dann Kontakt zur bestehenden Projektgruppe hergestellt werden, selbstverständlich zunächst auch nur zum Reinschnuppern.