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Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 22.10.2025 – 30.01.2026
Ihre Bürgermeisterin informiert: Wöchentlich berichtet Sarina Pfründer über Aktuelles
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Tourismusbereich in der Region Heilbronn-Franken bietet vielfältige Potenziale. Eine wichtige Stütze unserer Region ist dabei der Wandertourismus, der auch wie das Rad viele Besucher nach Lauffen führt. Auf Einladung der 1. Vorsitzenden Friedlinde Gurr-Hirsch von proRegion erkundigten wir zusammen mit Mitgliedern des Schwäbischen Albvereins bei herrlichem Wetter unser schönes Städtchen samt den Weinlagen. Vielen Dank an Thomas Grau und sein starkes Team für die tolle Ausrichtung des Wandertags!

Die selbstgebastelten Tischdeko war eine Leihgabe der Seniorengruppe vom katholischen Pauluszentrum, herzlichen Dank dafür. Einen Vortrag über den Weinbau entlang des Neckars gab Weinbaupräsident Dietrich Rembold. Schon seit mehr als 1200 Jahren ist der Weinbau in Lauffen nachgewiesen. Beim Thema Steillagen stellt sich die Frage, weshalb die Wengerter hier in unserer Weinanbauregion ihre Rebstöcke nicht - wie zur Zeit der Römer - in flacheren Gewannen anpflanzten. Ein Hauptgrund war das Anwachsen der Bevölkerung zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Dies zwang offenbar die Obrigkeit zu rigorosen Erlassen wie: „Wo ein Pflug gehen kann, darf kein Rebstock stehen.“ So kam es besonders in Württemberg zu den terrassierten Steillagen an Neckar und Enz, im Bottwar- und im Remstal. Von den 28.000 ha bestockter Rebfläche in Baden-Württemberg sind 25%, also 7.000 ha, Steillagen oder terrassierte Steillagen.

Von der Sonne verwöhnt war der Weinauschank mit leckerer Bewirtung am Römischen Gutshof am Wochenende. Viele Gäste nutzten das Angebot für einen Sonntagsspaziergang in der herbstlich gefärbten Weinlandschaft. Auch eine Tour des proRegion-Wandertags führte hier vorbei.

Bis zu 50 Nachwuchsmusiker auf einmal füllten die Bühne unserer Stadthalle beim Herbstkonzert der Stadtkapelle. Vorsitzende Nicole Müller freute sich über den tollen Besuch. Viele Eltern und Verwandte waren gespannt auf das Konzert der Jungmusiker. Besonders begrüßen konnte sie Alfred Reiner von der gleichnamigen Stiftung, der dem Musikverein mehrere Instrumente spendete. Dies ist erforderlich geworden, nachdem sich vor allem in der Bläserklasse der Grundschule viele Schüler neu angemeldet hatten. So konnten fünf starke Orchester auftreten. Angefangen von den Blockflötenschülern und der musikalischen Früherziehung über das Klassenmusizierorchester und das Vorstufen Orchester, dann dem Jugendorchester bis zu den StartUps!. Höhepunkt war der gemeinsame Abschluss zweier Orchester zusammen. Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr lädt die Stadtkapelle Kinder und Familien mit Lampions zum Lichterfest am Kies ein.

Fahrzeugübergabe: Das bisherige Bauhoffahrzeug (7,5 Tonner) war über 20 Jahre alt und daher zu ersetzen. Der Bauhof sprach sich für ein kleineres Fahrzeug aus, das den heutigen Anforderungen entspricht. Vom Autohaus Lindheimer konnte nun ein VW Crafter (3,5 Tonner) mit Doppelkabine ohne Allrad im Wert von 60.000 Euro übergeben werden. Der Dreiseitenkipper hat eine deutliche bessere Technik, auch für den Einsatz im Bereich Gebäude- und Straßenunterhalt. Wichtig war dem Bauhof der Frontantrieb für den Winterdienst.
Die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat uns in ihrem Bericht zur ambulanten medizinischen Versorgung 2025 über die aktuelle Zahl der Ärzte in Lauffen informiert. Brackenheim mit über 16.000 Einwohnern hat demnach 32 Ärzte, die gleich großen Städte Leingarte und Schwaigern haben 19 bzw. 15 zugelassene Ärzte. In Lauffen sind 20 Ärzte registriert. Im Vorjahr waren es 21, 2023 noch 23. Dies sind in 2025 sieben Hausärzte, ein Augenarzt, ein Chirurg- und Orthopäde, eine Frauenärztin, zwei Kinder- und Jugendärzte, zwei Psychotherapeuten sowie sechs weitere Fachärzte. Um Ärzten weiterhin eine Perspektive in unserer Stadt zu bieten, sind wir an der Planung eines weiteren Ärztehauses im Brühl.

Anlässlich des jährlichen Erfahrungsaustausches unserer Gästeführern hat Klaus Koch angeregt, die Hochwassermarkierungen am Gebäude "Klosterhof" wieder lesbar zu machen. Ursprünglich wurden diese von Volker Friebel gestaltet. Stadtarchivar Dr. Axel Koster hat die Sache kurzerhand in die Hand genommen, eine "Projektgruppe" gebildet und mehrere Fachpersonen ins Boot geholt. Die Finanzierung hat dankenswerterweise der Heimatverein sichergestellt. Das Ergebnis lässt sich seit kurzem im wahrsten Sinne des Wortes sehen - und das nun dauerhaft. Lasergeschnitten aus Cortenstahl, gefertigt von der Fa. Metalltechnik Hemmerlein, sollten sie allen Einflüssen nun sehr lange standhalten. Nun können wir wieder anschaulich über die Hochwasser informieren, die Lauffen heimgesucht haben. Vielen Dank an alle Ausführende, vor allem Jürgen Reiner als Vorsitzenden des Heimatvereins, der diese schöne Aktion koordiniert und finanziert hat.
Nächste Woche starten die Herbstferien. Allen Schülerinnen und Schüler wünsche ich erholsame Ferien.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre




