Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 26.11.2025
Ihre Bürgermeisterin informiert: Wöchentlich berichtet Sarina Pfründer über Aktuelles
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die gute Praxis der Bürgersprechstunde möchte ich fortführen. Zur nächsten Bürgersprechstunde darf ich Sie daher ganz herzlich am Montag, 1. Dezember, 16 Uhr ins Rathaus einladen. Um Wartezeiten zu vermeiden bitten wir um Terminvereinbarung. Alternativ gibt es die Möglichkeit der digitalen Sprechstunde. Darüber hinaus gilt, dass wir das Rathaus als Dienstleister für alle Bürger verstehen. Gerne können Sie auch unabhängig von der Bürgersprechstunde einen Termin bei meiner Mitarbeiterin, Frau Kast, Tel. 07133/10610 vereinbaren.

Eine mit 190 Spendern gut besuchte Blutspendeaktion richtete unser Ortsverein des DRK aus. Zahlreiche Spender folgten dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes, allerdings wurden kurzfristig aufgrund der Erkältungswelle Termine frei. Dank des eingespielten DRK-Teams verlief die Registrierung, medizinische Untersuchung und Spende reibungslos. Besonders erfreulich: Auch zehn Erstspender waren vor Ort und trugen damit erstmals aktiv zur Versorgung von Patienten bei. Für das leibliche Wohl war im Anschluss ebenfalls gesorgt – das DRK-Helferteam bot ein tolles Essen an, das gern angenommen wurde. Wir bedanken uns bei allen Spendern, Ärzten dem DRK-Ortsverein und weisen darauf hin, wie wichtig jede einzelne Spende ist, um die Blutversorgung sicherzustellen.

Nachdem wir im Sommer das neue Pumpwerk einweihen konnten, wurde jetzt das alte Betriebsgebäude abgebrochen. Damit ist die Maßnahme für insgesamt 4 Mio. Euro im Städtle abgeschlossen.
Mit dem „Once-Only-Prinzip“ sollen Bürgerinnen und Bürger künftig entlastet werden: Daten, die einmal bei einer Behörde vorliegen, müssen nicht erneut angegeben werden. Der Landtag von Baden-Württemberg hat nun dem Staatsvertrag zugestimmt, der die technische Grundlage dafür schafft. Bislang mussten Bürgerinnen und Bürger bei jedem Formular und jedem Behördenkontakt ihre persönlichen Daten sowie weitere behördlich relevante Informationen immer wieder neu eingeben – ein umständliches Prozedere, das in die digitale Zeit längst nicht mehr passt und sich auch ohne Abstriche beim Datenschutz vereinfachen lässt.

Mehrere Bürgermeister aus dem Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn haben gemeinsam das Polizeipräsidium besucht, um sich über die aktuelle Sicherheitslage, die Arbeit der Polizei sowie zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen Kommunen und Polizei zu informieren. Begrüßt wurden die Gäste von Polizeipräsident Spitzmüller, der in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen kommunalen Verwaltungen und der Polizei betonte. „Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe – nur im Schulterschluss mit den Städten und Gemeinden können wir den Herausforderungen vor Ort wirksam begegnen“, so der Polizeipräsident. Erst letzte Woche hatte die Polizei ihre jährliche Versammlung in der Lauffener Stadthalle abgehalten. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Bürgermeister einen umfassenden Einblick in die Strukturen und Aufgaben des Polizeipräsidiums Heilbronn. Themen wie Kriminalitätsentwicklung, Verkehrssicherheit, Präventionsarbeit und der Einsatz moderner Technologien wie Videoüberwachung standen dabei im Mittelpunkt. Nach einer Präsentation folgte ein Rundgang durch zentrale Dienststellen, darunter die Einsatzzentrale und die Kriminaltechnik.

Der neue Direktor des Regionalverbands Heilbronn-Franken Dr. Andreas Schumm kam zum Antrittsbesuch ins Rathaus. Zusammen mit Stadtbauamtsleiter Helge Spieth tauschten wir uns über die Entwicklung von Lauffen aus. Nach Aussage von Dr. Schumm hat Lauffen bislang eine sehr zurückhaltende Entwicklungspolitik gefahren, vor allem mit Blick auf die starke Landwirtschaft. So ist die Bevölkerungsentwicklung im Vergleich zu den anderen Kommunen des Regionalverbands langsam seigend. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Prüfung eines möglichen neuen Baugebiets. Bis gebaut werden kann, werden aber noch mehrere Jahre vergehen, da wir an der moderaten Stadtentwicklung festhalten wollen.

Mit einem eindringlichen Appell an Land und Bund hat der Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, Steffen Jäger, bei der kommunalpolitischen Kundgebung des Gemeindetags in Reutlingen zu umfassenden strukturellen Reformen und zu einem neuen Verständnis von Vertrauen in Staat und Gesellschaft aufgerufen. „Unser Staat lebt seit Jahren über seine Verhältnisse – nicht nur finanziell, sondern auch strukturell. Wir können so nicht weitermachen“, sagte Jäger vor mehr als 900 Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik, Parlamenten, Verwaltung und Verbänden. Die Städte und Gemeinden seien nicht nur Verwaltungseinheiten, sondern Garanten unserer Demokratie. Ohne handlungsfähige Kommunen hätte es weder die Stabilität der Nachkriegszeit, noch das wirtschaftliche Fundament und den sozialen Zusammenhalt unseres Landes gegeben, so der Gemeindetagspräsident. Jäger, der auch Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) ist, forderte eine ehrliche, gesamtstaatliche Reform, die das Verhältnis zwischen Bund, Land und Kommunen neu ordnet: „Wir brauchen weniger kleinteilige Steuerung, weniger Misstrauensregulatorik und mehr Mut zu Eigenverantwortung. Politik darf nur das versprechen, was sich vor Ort auch umsetzen lässt.“ Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl am 8. März 2026 rief der Gemeindetagspräsident die demokratischen Parteien dazu auf, gemeinsam an einem neuen Gesellschaftsvertrag zu arbeiten: „Wir müssen als Staat und Gesellschaft wieder fragen: Was kann jeder zum Gelingen beitragen – nicht, was der Staat noch alles leisten soll.“ In seiner Rede würdigte Jäger auch die Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der in Reutlingen als Redner zu Gast war. Er sei in 15 Jahren als Regierungschef ein Vermittler zwischen politischen Lagern sowie zwischen staatlichen Ebenen gewesen.
Zugleich machte Jäger deutlich, dass es jetzt um die Zukunftsfähigkeit des Landes gehe: „Wir brauchen Mut und Kraft, um die notwendigen Reformen anzugehen – und das Mitmachen aller.“
Vom Partnerschaftskomitee La Ferté-Bernard haben wir die erfreuliche Nachricht erhalten, dass eine kleine Delegation am Wochenende zu Christi Himmelfahrt – also vom 14. bis 17. Mai 2026 – nach Lauffen kommen möchte. Die Begegnungen der beiden vergangenen Jahre waren so gut, dass unsere Freunde keine Pause bis 2027 einlegen möchten und uns im kommenden Jahr wieder treffen möchten.

Toll waren die After Works und Wochenenden bei Wein im Park. Es freut uns, dass die Wein im Park GbR diese auch 2026 möglich machen wird. Vereine, Privatpersonen und Gruppen, die gerne eine Woche oder ein Wochenende bespielen, dürfen ihr Interesse bis Ende des Jahres an Frau Nicole Scholl, E-Mail: scholl@lauffener-wein.de, Tel.: 07133 185-43, melden.

Am Montag durfte ich Frau Ruth Hirschmüller nachtraglich zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie feierte am Sonntag im Kreis der Familie im CVJM. Gearbeitet hat sie bei der WLZ in Heilbronn und dann im „Milchhäusle“ in der Heiligkreuzstraße. Sie besuchte die Ländliche Heimvolksschule in Hohebuch und lernte bei den Herrenberger Schwestern in Stuttgart. Sie arbeitete bei der Diakonie im Robert-Bosch Krankenhaus und auch zeitweise in Einrichtungen in Bad-Rappenau und in Bielefeld.

Daumen hoch für die Kollegen des Bauhofs und der ZEAG, die mehrere Tage unterwegs waren um im Innenstadtbereich unsere Weihnachtsbeleuchtung anzubringen. Zur Einschaltaktion dieser Weihnachtsbeleuchtung am Donnerstag mit langer Einkaufsnacht in der Innenstadt laden wir gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Gewerbeverein ab 18 Uhr herzlich auf den Postplatz ein. Bis 20 Uhr können Kunden in stimmungsvollem Ambiente und aller Ruhe bummeln und einkaufen. Gemeinsam mit unserem Posaunenchor werden Adventslieder gesungen. Im Anschluss geht es mit der Idee von Gewerbeverein-Kassier Claus Kohler und der Weihnachtshütte, die bis 2. Januar 2026 zur Belebung des Postplatzes durch Vereine und Gruppen bewirtet wird, weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre

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