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Hölderlin-Realschule Lauffen a.N. | Rautenberg, Lukas | 06.01.2026 – 20.01.2026
Bunte Kerzen in der Regiswindiskirche

In der vollbesetzten Kirche feierte die Hölderlin-Realschule am letzten Schultag des Jahres ihren Weihnachtsgottesdienst. Dabei gab es verschiedene Schülerbeiträge und Lieder sowie verschiedene Kerzen, die angezündet wurden. Das Motto des diesjährigen Gottesdienstes lautete Hoffnung.
Mit dem Lied „Da ist ein Licht in uns“ wurde die Schulgemeinschaft der HRS am 19.12. in der Regwiswindiskirche begrüßt. „Wir treffen uns hier zu unserem Gottesdienst, zu einem besonderen, weil er von euch mitgestaltet wird, aber auch besonders, weil wir feiern, dass Jesus als Mensch zu uns gekommen ist“, so führte Fr. Gaida in diesen Gottesdienst ein. Von diesem Licht kündete auch „Stern über Bethlehem“, was anschließend von allen Anwesenden gesungen wurde. In Hörbeiträgen wurde im Anschluss von verschiedenen Schülerinnen und Schülern ihre Antwort auf die Frage, was ihnen Hoffnung gebe, deutlich: Eltern, Geschwister, Freunde, Gott.
Nach dem Querflöten-Trio wurden im Anspiel (Kl. 7) vier Kerzen visualisiert: Sie standen für Friede, Glaube, Liebe und Hoffnung. Nacheinander erloschen sie, doch solange die letzte Kerze noch brenne, könne durch diese „Hoffnung“ auch alle anderen wieder angezündet werden. Das nächste Lied thematisierte diese Hoffnung, dieses Licht in uns: „This Little Light of Mine“. Frau Gärtner hatte dazu eine Auswahl ihrer Kerzen mitgebracht, die sie nacheinander entzündete, und führte dabei aus, dass Kerzen Wärme und Geborgenheit auch in dunklen Zeiten ausstrahlen und uns Hoffnung geben. Aber was ist Hoffnung? Gärtner hatte im Vorfeld ChatGPT bemüht: „Hoffnung ist innere Zuversicht, dass sich etwas zum Guten wenden kann, auch wenn die Situation ungewiss ist.“ Also ist Hoffnung ein Wunsch, etwas Innerliches, eine innere Stärke, dass es letztendlich gut werden wird. Und dieser inneren Stärke gelte es zu vertrauen, so Gärtner weiter. Bei Streit, bei all den Kriegen, dem Leid in der Welt, gebe uns die Weihnachtsbotschaft Hoffnung: „Gott sendet seinen Sohn auf die Welt, zeigt, dass er alle liebt, für dich da ist! […] Jeder von uns kann Hoffnungsträger sein.“ Wir können jemanden anlächeln, ermutigen, ihn/sie begleiten etc. Sie hoffe, dass unser Hoffnungslicht in der Weihnachtszeit angezündet werden könne und stellte zum Schluss ihrer Ansprache die offene Frage an die Schulgemeinschaft, wie wir Hoffnungsträger sein können?
Denn „Da ist ein Licht in uns“ und wir bringen die Nacht zum Leuchten, wovon das nächste Lied handelte.
Fr. Harst bedankte sich zum Schluss bei allen, die am Gottesdienst beteiligt waren und schloss mit ihrem Segen den Gottesdienst: „Lasst euch vom Licht mit Hoffnung anstecken, seid gesegnet mit dem Licht der Weihnacht, […] möge euch das Licht den Weg weisen!“
Mit „Feliz Navidad“ zog die Schulgemeinschaft aus der Kirche und alle bekamen ein kleines Teelicht mit versteckter Botschaft, um dieses Licht mit nach Hause nehmen zu können.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen hoffnungsvollen Start in 2026!
L. Rautenberg



