Aktuelle Nachrichten | Gibler, Sabine, giblers@lauffen-a-n.de | 16.03.2026
Ihre Bürgermeisterin informiert: Wöchentlich berichtet Sarina Pfründer über Aktuelles
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zur Personalversammlung luden wir mit dem Personalrat alle 370 MitarbeiterInnen der Stadt in die Stadthalle. Neben personalrechtlichen Themen stand ein Vortrag zur aktuellen Situation der Stadt im Mittelpunkt. Für die konstruktive Mitwirkung der Führungskräfte und Beschäftigten bei der Haushaltskonsolidierung bedankte ich mich in Namen der Stadt und des Gemeinderats. Dies hatte ermöglicht, die Haushaltssperre bereits zum Jahresende 2025 auslaufen zu lassen. Über künstliche Intelligenz informierte unser IT-Beauftragter Dennis Walter. KI bietet Chancen, unsere Arbeitsprozesse zu optimieren, Zeit zu sparen und unsere Dienstleistungen noch besser auf die Bedürfnisse unserer Bürger abzustimmen. Vorgestellt wurden außerdem das Rehaprogramm RVfit der Deutschem Rentenversicherung sowie ein Jobrad-Leasing. Der Personalrat mit seinem Vorsitzenden Uwe Tiedemann hatte die Personalversammlung wieder professionell vorbereitet.
Vom 28. bis 29. März veranstaltet Rea Siegel Ketros einen Kunstmarkt mit ihren Werken im ev. Gemeindezentrum "Fenster". Der Erlös geht zu 100 % an den Orgelförderverein zur Erneuerung der alten Orgel in der Regiswindiskirche. Denn seit vielen Jahren ist sie aktives Mitglied im Chor der Regiswindiskirche und ebenso seit langer Zeit Mitglied im Künstlerbund Heilbronn (und anderen Künstlerverbänden). Rea Siegel Ketros (*1944) blickt auf eine lange Schaffenszeit mit vielen sehr unterschiedlichen Arbeitsphasen zurück: Ihr Werk umfasst „Hinter-Licht-Bilder" (Malerei auf Nessel, die von der Rückseite her beleuchtet wird), Stahlobjekte (mit Bemalung), eine Fülle skurriler Kreidezeichnungen und Collagen – und plötzlich entstanden die „Schwarzarbeiten“ (eine Formsuche auf schwarzer Leinwand). Es folgten die „Wortklangbilder“ – ein langes Experiment, das über 17 Jahre im Mittelpunkt stand. Die Wortklangbilder flossen auch in zahlreiche „Künstlerbücher“ mit ein (zu Texten von Ryokan, Rumi, Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke und Mascha Kaléko, aber auch zu eigenen Sätzen). Schließlich wurden die Worte überflüssig, aber die für sie charakteristischen Linien blieben erhalten, um das freie Leuchten der Farbe zu ermöglichen: So entstanden die „Lichtfelder“ (Streifenkompositionen mit Tageslichtfarben). Und über all die Jahre durchzog das Drucken im Linol- und Papierdruck die gesamte Arbeit im Hintergrund. Alles, was in den vielen Jahren entstanden ist, steht in enger Verbindung mit allen anderen Arbeitsphasen, sowie auch mit den Lebensphasen der Künstlerin, und hat sich in stetiger Wechselwirkung immer wieder neu geformt. Rea Siegel Ketros ist in mehreren öffentlichen Sammlungen vertreten, hat diverse Preise erhalten, wurde mehrfach nominiert und pflegt bis heute eine rege Ausstellungstätigkeit.

Mit Eltern des Schuljahrgangs 2027/2028 tauschten wir uns in der Mensa über Möglichkeiten der Weiterentwicklung unserer Grundschulen aus. Aufgrund der begrenzten Ganztagsplatzkapazität und der Gebührenpflicht für Familien (da keine Ganztagsschule nach dem offiziellen Landesmodell) an der Herzog-Ulrich-Grundschule machen wir uns derzeit Gedanken über die Weiterentwicklung unserer beiden Grundschulen. Der Hortneubau ermöglicht ab Herbst 2027 mehr offizielle Ganztagsplätze an der Hölderlingrundschule.
Dieses Angebot ist am Nachmittag für Familien gebührenfrei, mit Ausnahme der Mittagsverpflegung. Dazu notwendig wäre die Umstellung auf eine verpflichtende Ganztagsschule. Die Herzog-Ulrich-Schule könnte dann als reine Halbtagsschule bis 13.30 Uhr betrieben werden. Die Vor- und Nachteile haben wir beim Infoabend am 4.3.26 beraten: Das jetzige Modell der beiden unterschiedlichen Schulen mit ganztägiger Betreuung ist flexibler und ermöglicht einen einfachen Wechsel des GT-Bedarfs. Kürzere Wege sind das Hauptargument. Das weiterentwickelte Modell würde eine bessere Betreuung am Nachmittag mit ausreichenden Räumlichkeiten sowie ein pädagogisches Unterrichtsangebot auch am Nachmittag ermöglichen. Bisher können nur AGs durchgeführt werden, da die Hälfte der Schüler nachmittags nicht mehr an den Schulen ist. Der Wegfall der Hortgebühr entlastet Eltern wie Kommune. Beim Elternabend haben Familien und Hortbeirat deutlich gemacht, das Angebot nicht nutzen zu wollen. Den Eltern des Jahrgangs 2027/2028 stehen also die bekannten Betreuungsangebote zur Verfügung. Ob dauerhaft zwei Einrichtungen mit ganztägiger Betreuung getragen werden können, muss noch entschieden werden.
Die Schulstatistik zeigt die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler, die verschiedene Schulen in Lauffen am Neckar besuchen. Dabei wird unterschieden nach Schularten sowie nach Herkunftsgemeinden der Schüler. Insgesamt besuchen 1.881 Schülerinnen und Schüler die Lauffener Schulen. Ein Teil davon kommt direkt aus Lauffen, ein erheblicher Anteil pendelt jedoch aus umliegenden Gemeinden in unsere Stadt.

Die Realschule (629 Schüler) ist die größte Schule. Das Hölderlin-Gymnasium (560 Schüler) stellt ebenfalls einen großen Anteil. Die beiden Grundschulen zusammen haben 482 Schülerinnen und Schüler. Die Erich-Kästner-Schule ist die kleinste Einrichtung mit 65 Schülern. Der größte Teil der Schüler kommt aus Lauffen selbst.

Lauffen stellt mit 1.137 Schülern etwa 60 % aller Schüler. Rund 744 Schüler pendeln aus anderen Gemeinden nach Lauffen. Besonders viele Pendler kommen aus Nordheim, Neckarwestheim, Brackenheim, Talheim und Hausen. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Schulen in Lauffen eine wichtige regionale Bildungsfunktion erfüllen.

Am Wochenende wurde der Hang am Radweg gerodet. Dieser soll mit einem Steinschlagschutzzaun und einem Oesennagelzaun gesichert werden, um das Risiko an gefährlichen Stellen dauerhaft deutlich zu minimieren. Das Ingenieurbüro geht bei zügiger Vergabe an Firmen von einer Bauzeit bis circa Mai aus. Je nach Verfügbarkeit der Firmen und Materialbeschaffung können die Arbeiten auch länger benötigen. Umstände wie extreme Hanglage, schwierige Fundamentierungsarbeiten, Arbeiten parallel zum Werksverkehr erschweren die Situation. Die Felssicherungsarbeiten liegen auf dem zeitlich kritischen Weg und gehen den Arbeiten des Neubaus der Rathausbrücke voraus. Sie dienen zum einen, den Anwohnern, der Oskar-von-Miller-Straße eine Zufahrt zu ermöglichen, zum anderen, die Andienung der Baustelle mit Gerät zu gewährleisten. Und natürlich der Verkehrssicherheit des stark frequentierten Neckartalradweges. Für die kurzfristig erforderlichen Sicherungsmaßnahmen sind im Haushaltsplan 2026 bisher keine Mittel im Investitionsprogramm veranschlagt. Die Finanzierung der 187.00 Euro muss daher außerplanmäßig bzw. über nicht benötigte Mittel veranschlagter Maßnahmen. Beantragt haben wir eine Landesförderung nach dem LGVFG in Höhe von 50%. Der Neckartalradweg zwischen Lauffen und Heilbronn wurde im Jahr 2018 fertiggestellt.

Kollege Didier Reveau ist am 15. März erneut zum Bürgermeister der Stadt La Ferté-Bernard gewählt worden. Bei der kommunalen Abstimmung bestätigten die Mitglieder des Stadtrats ihn in seinem Amt für weitere sechs Jahre und setzten damit auf Kontinuität in der lokalen Politik. Reveau, der bereits seit mehreren Jahren in der Kommunalpolitik der Stadt aktiv ist, kündigte nach seiner Wiederwahl an, die begonnenen Projekte in den Bereichen Stadtentwicklung, Infrastruktur und lokale Wirtschaftsförderung weiterzuführen. In seiner kurzen Ansprache nach der Wahl bedankte er sich bei den Stadtratsmitgliedern für das Vertrauen und betonte die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Während seiner bisherigen Amtszeit hatte Reveau verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft sowie zur Verbesserung der öffentlichen Einrichtungen unterstützt. Auch künftig wolle er den Fokus auf die Attraktivität der Stadt und die Lebensqualität der Einwohner legen. Wir gratulieren von Herzen und sind dankbar, für den aktiven Austausch unserer Partnerstädte!
Ihre Diamantene Hochzeit konnten Maria und Martin Schuster im Kreise der Familie feiern. Die Hochzeit vor 60 Jahren war noch in der Heimat Rumänien. Zusammen mit ihren beiden Töchtern kamen sie nach Lauffen, wo Frau Schuster bei der Firma Vögele und Herr Schuster im Zementwerk Lauffen schnell Arbeit fanden. Heute sind sie dankbar für ihre beiden Enkelsöhne, die sich im Medizinstudium beziehungsweise nach der Masterarbeit im Berufsleben befinden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre

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