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Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Nachrichten | Kast, Ingrid | 01.10.2026

Ihre Bürgermeisterin informiert: Wöchentlich berichtet Sarina Pfründer über Aktuelles

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Born this way“ - ein Gottesdienst über Vertrauen und Selbstannahme.
„Born this way“ - ein Gottesdienst über Vertrauen und Selbstannahme

ein weiterer außergewöhnlicher Gottesdienst in der erneut voll besetzten Regiswindskirche nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise durch bekannte Lieder von Lady Gaga. Unter dem Titel „Born this way“ verbanden Pfarrerin Annette Winckler-Mann und ihr Team Popmusik mit biblischen Texten und persönlichen Impulsen.Der Projekt-Chor eröffnete den Gottesdienst mit „The Edge of Glory“. Es folgten unter anderem „Born This Way“, „Shallow“ und „Poker Face“. Die drei Solisten und der Chor sorgten gemeinsam mit der Band für abwechslungsreiche musikalische Höhepunkte. Auch die Gemeinde wurde immer wieder zum Nachdenken über die eigenen Lebensfragen eingeladen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Selbstannahme, die Suche nach Halt, Zweifel und Vertrauen. Bibellesungen aus dem Johannesevangelium und dem 1. Buch Mose vertieften die musikalischen Aussagen. Besonders eindrucksvoll war die Verbindung von „Born This Way“ mit der Zusage von Gott angenommen und wertvoll zu sein. Die Besucher nahmen die Botschaft mit: Niemand muss seinen Weg allein gehen.

Zur Sitzung der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft trafen sich Gemeinderäte aus Lauffen, Neckarwestheim und Nordheim um die Fortschreibung des Flächennutzungsplans zu beschließen. Seit 1974 – also seit über 50 Jahren - arbeiten unsere drei Kommunen bei unterschiedlichen Themen vor allem im Bereich der Bauleitplanung oder dem Klimaschutz zusammen. Im Mittelpunkt stand außerdem der Bericht zu geplanten Windanlagen in den Gebieten der drei Kommunen.

Frau Sieber vom SRH Bad Wimpfen überreichte Stadtarchivar Dr. Axel Koster eine limitierte und signierte Bleistiftzeichnung der Regiswindiskirche
Frau Sieber vom SRH Bad Wimpfen überreichte Stadtarchivar Dr. Axel Koster eine limitierte und signierte Bleistiftzeichnung der Regiswindiskirche

Das Stadtarchiv hatte wieder einmal Grund zur Freude, weil daran gedacht wurde, ihm ein Kunstwerk abzugeben, das keinen Platz mehr hatte. In diesem Fall hatte das SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen eine signierte und limitierte Bleistiftzeichnung der Regiswindiskirche aus seinem Bestand übrig. Herzlichen Dank!

Tagung zusammen mit Anna Noddeland, Geschäftsführerin des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ)
Tagung zusammen mit Anna Noddeland, Geschäftsführerin des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ)

Am 24. September 2026 fand in der Kongresshalle Böblingen der 5. Städtepartnerschaftskongress im Rahmen der Frankreich-Strategie des Landes Baden-Württemberg statt. Unter dem Titel „Voneinander lernen, miteinander wachsen: Bilanz, Praxis und Perspektiven für Städtepartnerschaften“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Regionen und der Landespolitik zusammen, um sich über die Bedeutung und Weiterentwicklung von Städtepartnerschaften auszutauschen. Das gesamte Programm wurde simultan verdolmetscht und ermöglichte damit einen unmittelbaren deutsch-französischen Austausch. Staatssekretär Florian Haßler, zuständig für politische Koordination und Internationales im Staatsministerium Baden-Württemberg, sprach von der Bedeutung von Partnerschaften in der aktuellen Zeit. Städtepartnerschaften schaffen Möglichkeiten für direkte Begegnungen und langfristige Kontakte zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Schulen, Kommunalverwaltungen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Zahlreiche Fördergeber waren vertreten, die auch unsere Begegnungen mit La Ferte-Bernard finanziell unterstützt haben. Einen fachlichen Impuls gab anschließend Anna Noddeland, Geschäftsführerin des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ), mit ihrem Vortrag zum Thema „Urban Diplomacy“. Dabei wurde der Blick auf die Rolle von Städten und Gemeinden in der internationalen Zusammenarbeit gelenkt. Kommunen sind nicht nur Orte der Umsetzung politischer Entscheidungen, sondern können auch selbst internationale Beziehungen gestalten. Städtepartnerschaften bieten hierfür eine gewachsene und bürgernahe Grundlage.

Schulungen für den Verwaltungsstab
Schulungen für den Verwaltungsstab

Stromausfälle, Orkanlagen, Hochwasserlagen, scharfe und hybride Angriffe auf die kritische Infrastruktur (KRITIS) erfahren wir immer häufiger. Im Rahmen von zwei Seminaren informierte Ordnungsamtsleiter Michael Kenngott im Bürgerbüro die Mitglieder des Verwaltungsstabs, wie ein einheitliches Krisenmanagement zur Abwendung der Krise aussehen soll. Ein Verwaltungsstab ist eine besondere, meist vorübergehend eingerichtete Organisationsform einer Behörde, um eine außergewöhnliche Lage mit erhöhtem Koordinations- und Entscheidungsbedarf zu bewältigen. Zu den Aufgaben zählen Lageinformationen sammeln und bewerten, Entscheidungen der Verwaltungsspitze vorbereiten und koordinieren, verschiedene Ämter und Behörden zusammenführen, Maßnahmen der Verwaltung veranlassen und koordinieren, die Bevölkerung und Öffentlichkeit informieren sowie die Zusammenarbeit mit Einsatzleitung, Feuerwehr, Polizei oder anderen Stellen sicherstellen.

Am Samstag wurde der Aufbau des Autokrans vorbereitet
Am Samstag wurde der Aufbau des Autokrans vorbereitet

Bauarbeiten am Samstag: Betonieren der Fundamente für die Behelfsbrücke zum Rathaus. Diese kommt diese Woche. Der Aufbau des Autokrans am Mühlberg erfolgte am Montag Mittag. Daher ist keine Durchfahrt mit dem Fahrrad und auch kein Durchgang zu Fuß mehr möglich. Der Radverkehr Richtung Heilbronn wird seit dieser Zeit umgeleitet, der örtliche Fußverkehr muss über den Badbrunnenweg erfolgen. Voraussichtlich am 01.10.2026 wird mit dem Autokran die Behelfsbrücke zum Rathaus eingehoben. Anschließend erfolgt in KW 41/42 der Abbruch der alten Rathausbrücke. Die Brücke wird in kleinere Teile zersägt mit dem Mobilkran auf Pontons zum Abtransport verladen.

Gemeinsam mit dem Heimatverein wurden Kellerführungen angeboten
Gemeinsam mit dem Heimatverein wurden Kellerführungen angeboten

Zehn Jahre Demenz-WG im Lindenhof - toll besuchtes Hof-Fest. Seit zehn Jahren gibt es in der Lindenstraße eine besondere Wohnform für Menschen mit Demenz. Die Geschichte der Demenz-WG begann bereits im Jahr 2011. Damals gründete sich ein Initiativkreis mit dem Ziel, in Lauffen eine selbstverantwortete Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz aufzubauen. Aus diesem Engagement entstand am 10. Februar 2015 der gemeinnützige Verein Lindenhof e.V. Im Juli 2016 konnte die selbstverantwortete Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz eröffnet werden. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Küche, Wohn- und Essbereich sowie weitere Räume und der Garten werden gemeinschaftlich genutzt. Der Alltag orientiert sich an den persönlichen Gewohnheiten und Fähigkeiten der Bewohner. Gemeinsam mit dem Heimatverein wurden zum Geburtstag Kellerführungen angeboten, mit Kunst, Musik und Wein. Das Labyrinth an Kellern beeindruckte und zog zahlreiche Besucher an.

Vergangenen Sonntag lud der Hundeverein zum Herbstfest ein
Vergangenen Sonntag lud der Hundeverein zum Herbstfest ein

Am Sonntag lud der Hundeverein zu seinem zweiten Herbstfest ein. Mitglieder, Hundefreunde, Familien und Gäste waren willkommen, gemeinsam einen schönen Tag rund um den Hund und das Vereinsleben zu verbringen. Den Verein gibt es erst seit zwei Jahren - bereits über 90 Mitglieder sind verzeichnet. Sehr beliebt ist die öffentliche Hundewiese mit zahlreichen Übungsmöglichkeiten wie Tunnel, Wippe oder Balancierbalken.

Gigantische Erdmassen werden in der Mühltorstraße bewegt
Gigantische Erdmassen werden in der Mühltorstraße bewegt

Erdmassen werden in der Mühltorstraße bewegt. Dort sollen in den nächsten zwei Jahren 75 Miet-Wohnungen entstehen. Ein Neubaugebiet ist in unserer Stadt frühestens ab 2030 in Sicht. Daher kann ein Teil des dringend benötigten Wohnraums über die beiden größeren Projekte in der Mühltorstraße und in der Charlottenstraße geschaffen werden.

Im historischen Schloss in Brackenheim wurde die Deutsche Weinwelt eröffnet
Im historischen Schloss in Brackenheim wurde die Deutsche Weinwelt eröffnet

Meilenstein für unsere Tourismusarbeit in der Region: Eröffnung der Deutschen Weinwelt im historischen Schloss: In enger Zusammenarbeit zwischen Wolfgang Scheidtweiler, Initiator der Privaten Schloss-Hotel Collection, der Stadt Brackenheim und der Cité du Vin in Bordeaux ist in unserer Nachbarstadt ein innovatives Edutainment-Center, ein Ort der Bildung und Unterhaltung rund um das Thema Wein, entstanden.

Die Deutsche Weinwelt präsentiert die 13 Weinbauregionen in Deutschland und bietet tiefe Einblicke in die Weinkultur. Sie richtet sich an Besucher aller Altersgruppen und erlaubt einzigartige Erlebnisse für Weinliebhaber und alle an Natur und Kultur interessierte Menschen. Auf rund 1.000 Quadratmetern wird in den Gewölbekellern des Schlosses eine interaktive und immersive Ausstellung präsentiert, die von der französischen Künstlerin Clémence Farrell mit der Cité du Vin in Bordeaux und in enger Zusammenarbeit mit renommierten Partnern wie dem Deutschen Weininstitut oder der Hochschule Heilbronn erarbeitet wurde. Dieses in Deutschland einmalige Angebot rund um den Wein wird als Leuchtturmprojekt für den deutschen Weinbau und unsere Region wirken.

Auslandslauffenerin Frau Hirt-Schelle (links) stattete, gemeinam mit ihrer Tochter, dem Rathaus einen Besuch ab
Auslandslauffenerin Frau Hirt-Schelle (links) stattete, gemeinam mit ihrer Tochter, dem Rathaus einen Besuch ab

Dieser Tage stattete Frau Gertrud Hirt-Schelle aus der Schweiz in Begleitung ihrer Tochter dem Lauffener Rathaus einen Besuch ab. Dabei bedankte sie sich bei Bürgermeisterin Sarina Pfründer für den jährlichen Auslandslauffener-Brief, über den sie sich jedes Jahr aufs Neue sehr freut. Gertrud Hirt-Schelle wurde 1939 in der Kirchbergstraße in Lauffen am Neckar geboren. Im Jahr 1961 lernte sie bei einem Auftritt der Gerlafinger Musikkapelle beim Herbstfest der Stadtkapelle ihren späteren Ehemann kennen und lieben. Bereits ein Jahr später zog sie mit ihm in die Schweiz nach Gerlafingen, wo die beiden heirateten. Seit es den Auslandslauffener-Brief gibt, erhält Gertrud Hirt-Schelle regelmäßig Post aus ihrer Heimatstadt. Die jährlichen Nachrichten aus Lauffen sind für sie eine schöne Verbindung zu ihrer alten Heimat, der sie bis heute verbunden ist und auch die Jahrgangstreffen besucht.

v.r.n.l. Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Mensaleitung Adelheid Schwamm, Cani Tok, Miriam Mühlbauer und Anita Lang (Rathaus)
v.r.n.l. Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Mensaleitung Adelheid Schwamm, Cani Tok, Miriam Mühlbauer und Anita Lang (Rathaus)

Seit nunmehr zehn Jahren ist die Mensa in Lauffen ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Was einst mit einer Vision, viel Herzblut und großem Engagement begann, hat sich über die Jahre zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende sowie Gäste entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren wurden in der Mensa nicht nur unzählige Mahlzeiten zubereitet und ausgegeben – heute werden täglich zwischen 40 und 200 Essen ausgegeben, die in den Räumlichkeiten mit rund 180 Sitzplätzen einen gemütlichen Platz finden. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 25.000 Essen ausgegeben. So hat sich die Mensa zu einem lebendigen Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Miteinanders etabliert. Dass sich die Einrichtung über ein Jahrzehnt hinweg so positiv entwickeln konnte, ist dem unermüdlichen Einsatz des engagierten Teams zu verdanken.

Ein solches Jubiläum bietet einen wunderbaren Anlass, Danke zu sagen: Bewirtschaftet wird die Mensa von einem vierköpfigen Team aus Mitarbeiterinnen, die mit ihrem täglichen Einsatz, ihrer Verlässlichkeit und ihrer Herzlichkeit für den reibungslosen Ablauf sorgen. Hervorzuheben sind hierbei Adelheid Schwamm und Cani Tok, die bereits von Anfang an dabei sind und den Erfolg der Mensa seit einem Jahrzehnt maßgeblich prägen. Ebenso gebührt der Dank allen Verantwortlichen, Unterstützern sowie natürlich den zahlreichen treuen Gästen, die den Mensabetrieb über die Jahre hinweg begleitet und mit Leben gefüllt haben. Mit Stolz blickt man in Lauffen auf die vergangenen zehn Jahre zurück und richtet den Blick gleichzeitig optimistisch in die Zukunft. Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum der Mensa Lauffen – verbunden mit den besten Wünschen für viele weitere erfolgreiche Jahre!

Ihren 90. Geburtstag durfte Bärbel Frida Seybold im Kreise ihrer Familie feiern.
Ihren 90. Geburtstag durfte Bärbel Frida Seybold im Kreise ihrer Familie feiern.

Am Montag durfte ich Bärbel Frida Seybold zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie konnte ihren Ehrentag zuhause im Kreise der Familie feiern. Dazu gehören neben den beiden Söhnen zwei Enkelkinder sowie drei Urenkel. Die Jubilarin stammt aus Weinsberg und kam der Liebe wegen nach Lauffen, wo die Familie der Fischerei verbunden ist.

Am Samstag, den 3. Oktober, feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Ein Tag, der uns daran erinnern soll, wie wichtig der Friede auf unserer Welt ist. Über vier Jahrzehnte war Deutschland entzweit. Mit eines der größten Erkennungszeichen der Trennung Deutschlands war die Berliner Mauer. Nicht nur die eingeschränkten Reisemöglichkeiten, auch die politische und wirtschaftliche Situation belastete vor allem die Menschen in der DDR. Der Wunsch nach Freiheit und Demokratie wurde immer größer. So fand im September 1989 die erste Montagsdemonstration statt. Dies waren friedliche Massendemonstrationen, bei denen sich Woche für Woche hunderttausende DDR-Bürger an verschiedenen Orten zusammenfanden und gegen die politischen Verhältnisse demonstrierten. Etwa ein Jahr später kam es dann zum Fall der Berliner Mauer. Dies war ein wichtiger Schritt in Richtung deutsche Wiedervereinigung, so dass am 3. Oktober die DDR formal aufgelöst und in die Bundesrepublik eingegliedert wurde. Über 30 Jahre ist dies nun her, doch die Spuren der Teilung sind in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bis heute noch spürbar.

Am Sonntag feiern wir das Erntedankfest. Ein Tag an dem man Gott bewusst für die eingeholte Ernte danken will. Psalm 50 fordert uns auf: „Opfere Gott Dank!" Aber eigentlich ist es kein großes Opfer, denn es macht uns selbst glücklich! Wir leben oft in einer selbst geschaffenen Unzufriedenheit, indem wir mehr auf das sehen, was wir nicht haben, anstatt auf das, was wir haben. Wenn wir mehr danken, werden wir uns selbst beschenken. Säe Dank - ernte Freude!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Sarina Pfründer, Bürgermeisterin
Sarina Pfründer, Bürgermeisterin