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Mit diesen Themen beschäftigt sicher der Jugendrat aktuell

Jugendratswahl 2021 - Die neuen Jugendräte stehen fest
Bereits am 19. November haben die weiterführenden Schulen ihre Vertreter:in-
nen für den Jugendrat gewählt. In einem zweiten Wahlverfahren konnten sie
sich bei der konstituierenden Sitzung am vergangenen Mittwoch weitere Mit-
glieder hinzuwählen. Damit stehen jetzt alle Jugendrät:innen fest.
Besonders erfreulich: unter den Gremienmitgliedern finden sich viele neue Ge-
sichter. Für die Werkrealschule und die Erich-Kästner-Schule sind Sunay Shaba-
nov, Dimitar Angelov und Luis Lutz die neuen Jugendräte. Alle drei starten in
ihre erste Amtszeit. Ebenso zum ersten Mal dabei: Jugendrat Blenor Ukaj und
Jugendrätin Gülten Cilbir für die Realschule.
Auch das Gymnasium schickt teils neue Gesichter: Maja Mauersberger, Jamila
Gerhäuser und Max König gehören gleichfalls zum ersten Mal dem Gremium
an. Weiter dabei sind die Gymnasiasten Melina Frank, zuletzt zweite Vorsitzen-
de, Maximilian Lauer und Moritz Hassel, die in ihre zweite Amtszeit starten.
Über die Hinzuwahl wird der bisherige Erste Vorsitzende Silas Link dem Gremi-
um weiterhin angehören und startet in seine dritte Amtszeit.
Wir gratulieren dem neugewählten Gremium und wünschen ihm viel Erfolg bei
der Planung und Umsetzung von Projekten.
Die Vorstellungen der Jugendrät:innen auf der Website und dem Instagram Ka-
nal des Jugendrates werden in der nächsten Zeit überarbeitet. Ab der Klausur-
tagung im Januar finden sie dort Ämter und Zuständigkeiten der neuen Jugend-
räte:innen.

 

Die Agenda Jugend tagt wieder - gelungener Auftakt im Hölderlinhaus

 

 

Die eine spielt Fußball, ein anderer ist im Judo-Verein aktiv, vier weitere sind schon seit dem Kindergarten befreundet und machen zusammen Musik, der nächste Freundeskreis zockt und chillt lieber - so vielfältig wie die Menschen selbst sind auch die Arbeitsfelder, die sich mit Kindern und Jugendlichen befassen. Ehrenamtliche im Verein, Schulsozialarbeit, Ärzteschaft, Jugendamt und viele mehr - alle Experten auf ihrem Gebiet. Trotzdem stoßen auch sie an ihre Grenzen, benötigen Unterstützung, aber von wem?

 

Eine Antwort darauf möchte die Stadt Lauffen a. N. mit einem Experten-Netzwerk geben, welches bereits in den Jahren seit 2007 großartiges bewirken konnte. Neugeborenenbesuchsdienst, Familiengesprächskreise, Schulbörse und Jugendrat seien hier lediglich als Ausschnitt benannt. Die Corona-Pandemie rückte in den letzten beiden Jahren die Herausforderungen für Kinder, Jugendliche und Familien noch stärker in den Vordergrund, daher ist es genau der richtige Zeitpunkt um mit zahlreichen neuen Akteurinnen und Akteuren frisch in dieses Netzwerk zu starten.

 

„Es gibt in all diesen Bereichen viel Konfrontation mit ähnlichen Fragestellungen“, so die Leiterin des Lauffener Büro Bürgermeister bei der Auftaktveranstaltung vergangene Woche, „diese wollen wir zusammen bringen, damit wir gemeinsam für Kinder, Jugendliche und deren Familien die bestmögliche Unterstützung geben können“. Alexander Meic nahm den Expertenkreis in seiner Moderation mit auf den Weg, erste Ansätze für die künftige Zusammenarbeit in der Agenda Jugend heraus zu entwickeln. Schön ist, dass die Engagierten aus Vereinen, Feuerwehr, Kirche, Ärzteschaft, Kita, Schule, Schulsozialarbeit, Jugendrat, Jugendamt, Integration, Agentur für Arbeit, Jugendhilfe im Lebensfeld, Diakonischer Jugendhilfe Region Heilbronn und Stadt Lauffen a. N. mit großer Motivation in diese erste Zusammenkunft im Lauffener Hölderlinhaus kamen und daraus bereits erste Projektideen entstehen konnten. Die gesammelten Ideen werden nun in weiteren Treffen in eine projektorientierte Zusammenarbeit überführt. Zusätzliche Partner für einzelne Projekte sollen hierzu künftig direkt einbezogen werden, so beispielsweise Betriebe im Bereich Übergang Schule-Beruf, oder weitere Vereinsvertreter im Bereich Aufbau von Kompetenzen in Kinderschutz und Zugang für Vereine und Einrichtungen.

 

Auch Jugendratsvorsitzender Silas Link zeigt sich begeistert von der Neueinsetzung der Agenda Jugend: „Das Auftakttreffen hat gezeigt, dass bei allen Beteiligten ein großes Interesse an einer Vernetzung besteht. Ich freue mich darauf, mit der Agenda Jugend wieder einen starken Partner der Jugendarbeit an der Seite zu haben, der über die politische Vertretung hinaus die Belange der Jugendlichen stärkt.“

 

Und - da sind sich alle Beteiligten einig - ohne Jugendliche geht es nicht, die müssen auch in Zukunft immer mit an den Tisch.