Warnung der Bevölkerung
Bei unterschiedlichen Gefahrenlagen, kann im Stadtgebiet Lauffen a.N., mit verschiedenen Warnmitteln die Bevölkerung informiert und gewarnt werden. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Mittel:
Lautsprecherdurchsagen
Diese Warnmethode wird vorwiegend bei räumlich begrenzten Schadens- oder Bedrohungslagen genutzt.
Lautsprecherdurchsagen werden überwiegend über Einsatzfahrzeuge (z.B. der Polizei oder Feuerwehr), im Bedarfsfall auch über die örtlichen Sirenenstandorte verbreitet.
Rundfunkdurchsagen
Bei größeren Schadensszenarien werden auch Rundfunkdurchsagen genutzt, um die Bevölkerung zu informieren und zu warnen.
Zu empfangen sind sie vorwiegend über die Programme des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) und insgesamt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aber - je nach Schadenslage - auch über die Privatsender, wie z.B. private Radiostationen.
Je nach Dringlichkeit werden diese Durchsagen von den Sendern – ähnlich wie Verkehrsdurchsagen – in das laufende Programm eingestreut.
Warn-Apps NINA und KATWARN
Vom Land Baden-Württemberg wurde 2016 die Warn-App NINA freigeschaltet. „NINA“ steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App.Weiter gibt es die Warn-App KATWARN. Damit können Warnmeldungen jetzt auch über Smartphones oder andere Anwendungen, auf denen diese App‘s installiert werden können, empfangen werden. Neben dem Land können auch die Kommunen über diese App eigene, regionale Warnungen und Informationen zu Schadenser-eignissen absetzen.
Cell Broadcast
Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können. Mit keinem anderen Warnkanal können wir mehr Menschen direkt erreichen.
Sirenen
Als weitere Mittel stehen in Lauffen a.N. sechs (6) Sirenen für Warnzwecke zur Verfügung. Eingesetzt werden die Sirenen vorwiegend bei akuten und großflächigen Gefahren-/Katastrophenlagen bzw. auch nachts als Warn- und Weckmittel.
Zur Bevölkerungswarnung wird nur noch das Sirenensignal „1 Minute Heulton“ genutzt. Es hat die Bedeutung „Schutz suchen – Radio Hören“.
Haben Sie sich mit Vorräten für eine länger anhaltende Schadenslage (z.B. Blackout) eingesdeckt?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), gibt als verlässlicher Partner für Notfallvorsorge und Selbstschutz, auf der Homepage www.bbk.bund.de/vorsorge für Sie wichtige Tipps zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen. Dort können auch die entsprechenden Checklisten heruntergeladen werden.




