Stromausfall
Handlungsempfehlungen bei Stromausfall
- Notrufe freihalten: Wählen Sie die Notrufnummern 110 (Polizei) und Europanotruf 112 (Feuerwehr und Rettungsdienst) nur in echten Notfällen.
- Stromverbrauch minimieren: Reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch über Akkus und Batterien auf das Nötigste.
- Nachbarschaftshilfe: Informieren Sie Ihre Nachbarn und leisten Sie bei Bedarf entsprechende Hilfe und Unterstützung.
Was fällt bei einem Stromausfall aus?
- Beleuchtung: Sämtliche fest installierte Lampen und Leuchten. Küchengeräte. Elektroherd, Mikrowelle, Kaffeemaschine sowie Kühl- und Gefriergeräte.
- Wasserversorgung: In Mietshäusern oder höher gelegenen Etagen fällt der Wasserdruck aus, wenn die elektrischen Drucksteigerungspumpen stoppen. Auch Warmwasser (über Durchlauferhitzer oder Boiler) gibt es nicht mehr.
- Elektrische Tür- und Haustechnik: Elektrische Rollläden, Garagentore, Fahrstühle, Türklingeln und automatische Schließanlagen stehen still.
- Internet & Festnetz: Router (WLAN), Festnetztelefone und Smart-Home Systeme schalten sich sofort ab.
- Mobilfunknetz: Smartphone-Masten besitzen meist nur kurze Akku-Pufferungen. Nach wenigen Stunden bricht das Handynetz oder die Datenverbindung oft komplett zusammen.
- Fernsehen & Radio: Kabel- und Satellitenempfang sowie klassisches Kabelfernsehen fallen aus.
- Infrastruktur & Verkehr: Ampelanlagen, Straßenbeleuchtung und elektrische Schranken. Der Schienenverkehr (S-Bahnen, Züge) kommt zum Erliegen.
- Finanzen & Einkauf: Geldautomaten, EC-Karten-Lesegeräte an Kassen und Registerkassen in Supermärkten (nur noch Barzahlung möglich, falls Läden überhaupt geöffnet bleiben.)
- Tankstellen: Zapfsäulen nutzen elektrische Pumpen und können ohne Notstromaggregat keinen Kraftstoff ausgeben.
Quellen: Warn-App Nina, Energie-Fachberater
Um auf Unglückslagen entsprechend vorbereitet zu sein, empfehlen wir Ihnen, sich unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html, den Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bzw. die „Checklisten zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herunter zu laden und sich einen Vorrat anzulegen.



