Bauen und Sanieren

Bauen und Sanieren

Gewässerentwicklung

Gewässerentwicklungsplanung in Lauffen a. N.

Der Gewässerentwicklungsplanung  in Baden-Württemberg setzt sich zum Ziel, naturnahe Gewässer als funktionsfähige Fließgewässer-Ökosysteme wiederherzustellen. Der Gewäs-serentwicklungsplan dient hierbei als fundierte Grundlage für den Unterhaltsträger für die längerfristigen Entwicklung eines Gewässers.

 

Mit Vorlage des Gewässerentwicklungsplanes für Lauffen a/N Ende des Jahres 2010 wurden verschiedene Maßnahmen aufgezeigt, die zur Umsetzung der Europäischen Wasser-rahmenrichtlinie (WRRL) relevant sind.

 

Bereits umgesetzt wurden in der Vergangenheit Maßnahmen wie die Schaffung eines neuen Seitengewässers/Mäanders westliche des Lauerbrückles sowie die naturnahe Umge-staltung der Zabermündung (Kiesplatz).

 

Des Weiteren wurde im Jahr 2014 auf einem ca. 100 m langen Zaberabschnitt unterhalb der ehemaligen Kläranlage Hausen eine vorhandene Sohlverbauung aus Rasengittersteinen entfernt und durch Uferanrisse, Störsteine und Kiesschüttungen eine wesentliche Ver-besserung der Fließdynamik erreicht (Br/La 02 Rückbau der Sohlverbauung aus Rasen-gittersteinen). Durch die Entfernung einer nicht mehr benötigten Schwelle oberhalb des Lauerbrückles (La 21 Absturz beim Lauerbrückle entfernen) wurde ebenfalls im Jahr 2014 ein Wanderungshindernis für Fische und Kleinlebewesen beseitigt und so die Durchgängigkeit der Zaber verbessert.

 

Weitere Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung in den Folgejahren sind in Planung. Die Planung erfolgt jeweils als transparenter Planungsprozess unter Beteiligung der Fachbe-hörden und der lokalen Akteure (Fischerei, Umweltschutzverbände, interessierte Bürgerinnen und Bürger). Den Gewässerentwicklungsplan sowie weitere Protokolle zur Planung finden Sie auf dieser Seite zum Download. 

 

 

Gewässerschau

Eine Gewässerschau ist die Besichtigung eines Flusses, Baches oder Sees. Sie kann sich auf Teilabschnitte beschränken und bezieht die Ufer und  das für den Hochwasserschutz und die ökologische

Funktion erforderliche Umfeld mit ein. Die Gewässerschau dient dazu, Mängel und Gefahren festzustellen und deren Behebung einzuleiten.

 

Die Stadt Lauffen a.N. führt regelmäßig Gewässerschauen an der Zaber durch.

Im Jahr 2012 wurde der Abschnitt von der ehemaligen Kläranlage Hausen bis zur Landesstraße begutachtet. 2014 wurde die Gewässerschau für den Abschnitt zwischen Zabermündung und Lauerbrücke durchgeführt. Und im Jahr 2016 erfolgte eine Besichtigung des Abschnitts ab der Lauerbrücke bis zur Zaberbrücke an der L1103.

 

Die Protokolle der Gewässerschauen finden Sie auf dieser Seite als Möglichkeit zum Download.

 

 

 

Gewässerqualität

Die Zaber gehört zu den Gewässern, die nicht als Badegewässer ausgewiesen und auch nicht als solches geeignet sind. Deshalb werden auch keine entsprechenden Beprobungen durchgeführt. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass Fäkalkeime zeitweise in hohen Konzentrationen im Zaberwasser zu finden sind. Erfahrungsgemäß sind die Keimzahlen insbesondere nach Starkregen durch den Eintrag von Regenentlastungsanlagen besonders hoch. Unter diesen Keimen können auch Krankheitserreger wie z.B. Salmonellen und andere Durchfallerreger sein.

 

Vor diesem Hintergrund wird vom Baden in der Zaber und vom Trinken des Zaber-wassers dringend abgeraten. Auch sollten Kinder z.B. am Flußufer gesammeltes Material nicht in den Mund nehmen.

 

Zur chemisch-physikalischen und biologischen Qualität der Zaber liegen umfangreiche Messdaten der LUBW vor. Diese können auf der Internetseite http://jdkfg.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/300/ im Jahresdatenkatalog Fließgewässer abgerufen werden.

 

Ergänzend wurden durch die Stadt Lauffen a.N. Sedimentproben im Bereich der örtlichen Regenentlastungsanlagen veranlasst. Die Beprobungsergebnisse finden Sie auf dieser Seite als Möglichkeit zum Download.  

 

 

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen das Stadtbauamt Lauffen gerne zur Verfügung.

 

Das könnte Sie auch noch interessieren:

teilen