Hölderlin Haus Lauffen: Ankündigung "Herbst Lesefest" Oktober 2026, Schrift auf Farbverlauf.

Hölderlinhaus

Veranstaltungen Hölderlinhaus

© Ina Bauer

Zum vierten Mal:

Hölderlin Haus Lauffen: Ankündigung "Herbst Lesefest" Oktober 2026, Schrift auf Farbverlauf.
© Ina Bauer
Mitwirkende 2 Herbstlese 2026
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HerbstLese

Freitag, 09.10.: Lange Lesenacht im Hölderlinhaus

 

Vom Keller bis zum Dach / knackige Texte / Drinks / Lounge

 

Geboten werden Geschichten von Autorinnen und Autoren aus aller Welt, mal spannend, mal witzig, mal berührend, aber immer anregend. Das Hölderlinhaus bei Nacht – auf jedem Stockwerk, in fast jedem Raum: ein Sessel, eine Lampe, ein Buch, die Vorleserinnen Ulrike Kieser-Hess, Coretta Ehrenfeld, Franziska Hahn und die Vorleser Uwe Grosser, Marion Kopp, Fabian Goppelsröder, Erwin Köhler, Helmut Allinger und Götz Schwarzkopf.

Im Stundentakt wechseln die Räume und die Autoren, z.B. Hermann Hesse, Anja Gmeinwieser, Ernst Bloch, Dorothee Elmiger, Kurt Oesterle, Simone de Beauvoir, Jim Morrison und weitere. Das Publikum hat die Wahl!

Zwischendurch gibt es Getränke, Knabbereien, Begegnungen. Ein gemütlicher, spannend gefüllter Abend – kommen und gehen bis Mitternacht, bei freiem Eintritt.

 

19.30 - 24 Uhr / Eintritt frei

 

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Montag, 12.10.: Dieser Herr C. aus der Stadt M.

 

Wolfgang Hilbig zum 85. Geburtstag - Vernissage, Filmporträt & Gespräch

 

Zum 85. Geburtstag von Wolfgang Hilbig, dem in der Lauffener Partnerstadt Meuselwitz geborenen Büchner-Preisträger, gibt es am Montag, 12. Oktober um 19.30 Uhr eine Vernissage mit Filmporträt und Gespräch unter dem Titel: „Dieser Herr C. aus der Stadt M.“, veranstaltet von der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft in Leipzig, Berlin, Meuselwitz und Lauffen.

Der 22minütige Film-Essay von Ede Müller spürt in zurückhaltenden Bildern den Orten nach, die Hilbigs Schreiben geprägt haben. Der 2007 verstorbene Hilbig war einfacher DDR-Arbeiter. Viele Jahre war er Heizer, wurde bespitzelt, durfte nicht veröffentlichen. Erst nach seiner Ausreise in die BRD gelang ihm der literarische Durchbruch.

Der Film von Ede Müller spannt einen Bogen zwischen dem Bergbau, der zu Hilbigs Zeit für die Umgebung von Meuselwitz prägend war zu den heutigen Bergbaufolgelandschaften, die der Region ihren Charakter geben. Der mit Hilbig-Zitaten hinterlegte Filmessay verbindet diese beiden Pole und spürt Parallelen und Gegensätze auf.

Ergänzend zeigt die Künstlerin Katja Enders-Plate Radierungen, die sich auf Hilbig beziehen.

Zu Gast beim Gespräch sind der Filmemacher Ede Müller, der Co-Vorsitzende der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft Volker Hanisch aus Meuselwitz und die Künstlerin. Moderiert wird der Abend von  Nancy Hünger, Lyrikerin und Leiterin des Studios Literatur und Theater der Uni Tübingen.

 

Hölderlinhaus

19.30 Uhr / 10 € / Schüler*innen und Studierende frei

Logo von Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft, ALG Arbeitsgemeinschaft und S. Fischer Stiftung.

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Samstag, 17.10.: Am Meerschwein übt das Kind den Tod – Lesung Nora Gomringer

 

Seit vielen Jahren gehört Nora Gomringer zu den bedeutenden Stimmen in der deutschsprachigen Literatur.

Die Lyrikerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2015 hat jüngst wieder für Begeisterung gesorgt bei Leserinnen und Kritikern mit ihrem ersten Prosa-Text "Am Meerschwein übt das Kind den Tod", den sie im Hölderlinhaus vorstellt. Es ist ein "Nachrough" auf ihre verstorbene Mutter. Entstanden ist aber kein Trauer-Buch, sondern eine sprachlich virtuose und auch humorvolle Auseinandersetzung mit ihrer Familie, mit der Gesellschaft, mit dem Leben.

Ab 2001 war Nora Gomringer einige Jahre in der Poetry-Slam-Szene aktiv und Teil des Teams, das 2005 in Leipzig die Deutsche Poetry-Slam-Meisterschaft gewann. Seit 2010 ist sie Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg.

Moderiert wird die Lesung von Klaus-Peter Waldenberger, Vorsitzender des Hölderlin-Freundeskreises Lauffen.

 

19.30 / 10 € / Schüler*innen und Studierende frei

 

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Freitag, 23.10. Skin City – eine Gaunerkomödie von Johannes Groschupf 

 

Eine Polizistin, ein Kleinkrimineller und ein Hochstapler bilden das Hauptpersonal in Johannes Groschupfs neuem Krimi "Skin City", aus dem er im Hölderlinhaus liest. Drei Erzählebenen mit drei mehr oder weniger zwielichtigen Figuren führt Groschupf mit großem literarischen Geschick zusammen.

Wieder ist Berlin der Schauplatz eines Groschupf-Krimis, der sich liest wie eine Gaunerkomödie: so spannend wie lustig.

Groschupf, der 1994 einen Hubschrauber-Absturz in Algerien nur knapp überlebte und in dem Radio-Feature "Der Absturz" und dem Roman "Zu weit draußen" literarisch verarbeitete, ist zweifacher Träger des Deutschen Krimipreises, für "Berlin Prepper" und "Die Stunde der Hyänen".

Moderiert wird der Abend vom gebürtigen Lauffener Günther Grosser, Mitglied der Jury für den Deutschen Krimipreis und künstlerischer Leiter des English Theatre Berlin.

 

19.30 Uhr / 10 € / Schüler*innen und Studierende frei

 

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Montag, 26.10. 

 

Ein Hemdzipfel und dänischer Sand

 

Walle Sayer und Tina Stroheker stellen ihre neuen Lyrikbände vor und sprechen darüber miteinander.

Sayer und Stroheker gehören seit Jahren zur „lyrischen DNA“ Baden-Württembergs. Walle Sayer  zeichnet eine große Wachheit gegenüber unscheinbaren Alltagssituationen und menschlichen Regungen aus. Tina Stroheker sagt: „Das Gedicht soll ‚möglichst leicht’ werden, doch das ‚Gewicht der Welt’ bleibt bewusst“. Ein besonderer Abend – genau und behutsam formulierte Texte und Dichterin und Dichter im Gespräch.

 

19.30 Uhr, 10 €, Schüler*innen und Studierende frei

 

Die HerbstLese wird veranstaltet von Hölderlinhaus und Hölderlin-Freundeskreis e.V.

Tickets ab September im Bürgerbüro oder online www.lauffen.de/tickets

Logo des Literaturlandes Bad.-Württ: Drei blaue Schreibfedern entlang eines Weges

Unsere Veranstaltungen werden gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Ausstellung 12.10. bis 22.11. 2026

salix

Radierungen der Künstlerin Katja Enders-Plate, Leipzig, zu Werken von Wolfgang Hilbig

Nuit blanche 2021
© Katja Enders-Plate
Nuit blanche 2021

 

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