Vortrag zum 256. Geburtstag des Dichters
„Ausgerechnet Hölderlin!"
Gedichtrezitation mit Friedrich Bahmer
Er, der wie kein anderer an die Dichtung und deren göttlichen Ursprung geglaubt hat, ist mehr als 250 Jahre nach seiner Geburt noch immer aktuell. Unübertroffen die Musikalität seiner Gedichte, an einer Rezitation in Schriftdeutsch, Schwäbisch und Italienisch verdeutlicht.
Vortrag und Rezitation von Gedichten Hölderlins – zur Auflockerung multimedial - sind eingebettet in die Lyrik seiner dichtenden Nachfahren Nietzsche, Hesse, Rilke, Trakl, Bobrowski, Eich und René Char.
Dieses lyrische Kaleidoskop soll deutlich machen, dass die Faszination „meines“ Hölderlin nicht darin liegt, dass er „verrückt“ war, sondern ein zeitloser, wichtiger Fixstern eines Epochen und Räume umspannenden Kosmos großartiger Lyrikerinnen und Lyriker.
Begleitet wird die Rezitation durch eine Ausstellung von zeichnerischen und skulpturalen Werken von Ursula Stock, Künstlerin im nahen Güglingen, ganz im Sinn von Hölderlin, der im „Hyperion“ die Bedeutung der Kunst gültig so formuliert hat: „Das erste Kind der menschlichen, der göttlichen Schönheit ist die Kunst.“
Neun Bronze-Köpfe in Begegnung und Bewegung thematisieren Hölderlinsche Motive.
Freitag, 20. März, 19 Uhr
Saal Hölderlinhaus
Eintritt frei
Veranstalter: Hölderlin-Freundeskreis e.V.
ausstellung im Klosterhof
Fragiles Meer – fragiler Mensch
Die Künstler Brigitte Friebel, Monika Huber-Felden und Wendelin Wolf reflektieren ästhetische und ethische Aspekte der Beziehung Meer und Mensch.
Das Zusammenspiel der Faktoren Mensch, Natur, Zerstörung oder Schutz der Schöpfung bearbeitet Brigitte Friebel mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken und vielfältigen Materialien, woraus fragile Objekte entstehen. Monika Huber-Felden zeigt ein Königreich unter der spiegelnden Haut des Wassers. „Manche sagen, das Meer sei wild und laut, doch wenn man genau hinsieht, erkennt man seine Sanftheit, das geduldige Wiegen der Wellen und den Atem der Gezeiten.“ Wendelin Wolf setzt sich als malender Bildhauer mit der Frage der gemeinsamen Zukunft Meer - Mensch auseinander – wie lässt sie sich gestalten.
Die Ausstellung im Klosterhof ist Fr, Sa und So von 13 bis 18 Uhr geöffnet bis 22. März 2026


Unsere Veranstaltungen werden gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach)



